Ortsbeirat 3.0 für Pohlheimer Bürger

Neuer Bürger-Service AEM verspricht mehr Transparenz in Pohlheim

Reklamationen und Anregungen direkt an städtische Mitarbeiter

Ingolf Weidl (Softplan Wettenberg), Mark Reitmeier (A.D.N. Pohlheim), Pohlheims Bürgermeister Udo Schöffmann, Pia Susanne Becker (Inhaberin A.D.N.) und Jürgen Triller (Leiter Kompetenzzentrum Stadt Pohlheim) bei der Vorstellung des grafischen Anregungs- und Ereignismanagements AEM für die Pohlheimeer Bürgerinnen und Bürger

Ingolf Weidl (Softplan Wettenberg), Mark Reitmeier (A.D.N. Pohlheim), Pohlheims Bürgermeister Udo Schöffmann, Pia Susanne Becker (Inhaberin A.D.N.) und Jürgen Triller (Leiter Kompetenzzentrum Stadt Pohlheim) bei der Vorstellung des grafischen Anregungs- und Ereignismanagements AEM für die Pohlheimeer Bürgerinnen und Bürger

POHLHEIM/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Mit dem Online-Service des Anregungs- und Ereignismanagements AEM können Pohlheimer Bürger ab sofort Reklamationen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge direkt an städtischen Sachbearbeiter übermitteln. Am Dienstag startete der neue Service in der Limes-Stadt, der sowohl für stationäre PCs als auch in mobiler App-Version für fast alle gängigen Smartphone-Betriebssysteme kostenlos zur Verfügung steht. Bürgermeister Udo Schöffmann und der Leiter des Kompetenzzentrums der Stadt Pohlheim, Jürgen Triller, überzeugten sich bei der Präsentation in den Geschäftsräumen der kommunalen Beraterfirma A.D.N. Consulting über die praktischen und bürgerfreundlichen Anwendungsmöglichkeiten der Software. Vorgestellt wurden deren Möglichkeiten vom Bereichsleiter der Entwicklerfirma Softplan Informatik in Wettenberg, Ingolf Weidl, sowie von A.D.N.-Inhaberin Pia Susanne Becker und dem Kundenbetreuer Mark Reitmeier.

 

Reitmeier demonstrierte anhand eines Fallbeispiels die Software. So können beispielsweise defekte Straßenlampen oder Straßenschäden sogar mit einem vor Ort gemachten Foto gemeldet werden. Als Angaben sind neben dem beschriebenen Ereignis persönliche Daten, wie Name und Mail-Adresse notwendig, eine Telefonnummer für Rückrufe kann man optional angeben. Geografisch kann man das Ereignis in einer Landkarte mit einem Klick auf dem Bildschirm markieren. Nach Eingabe aller relevanten Daten sendet man das gemeldete Ereignis direkt an den Sachbearbeiter in der Stadtverwaltung, der den geschilderten Fall bearbeitet oder an dafür zuständige Mitarbeiter weiterleitet. Eine Eingangsbestätigung wird an den Absender gesandt. Den Bearbeitungsstand kann man in den Farben Blau (gemeldet), Gelb (in Bearbeitung) und Grün (Erledigt) und in entsprechenden Statusmeldungen verfolgen. Reitmeier bezeichnete die Software als zusätzliches Controlling-Instrument für die Stadt, wie ein „elektronischer Ortsbeirat“. Auswerten kann man die Bürgermeldungen auch. Das ist vor allem interessant um die Häufigkeit bestimmter Ereignisse und die Dauer der Bearbeitungszeiten zu prüfen. Grundsätzliche Mängel werden so schneller erkannt. Zunächst ein Vierteljahr läuft die Projektphase, teilte Udo Schöffmann mit. Mehr Bürgerbeteiligung, genauere Daten und höhere Transparenz der Verwaltung sind Vorteile die sich der Rathauschef verspricht. Daher gibt es auch regelmäßige Treffen in der Verwaltung und mit den Entwicklern, damit die internen und externen Prozesse bei der Bearbeitung angepasst werden. Pohlheim ist die zweite Kommune die das kommunale Anregungs- und Ereignismanagement (AEM) von Softplan und A.D.N. im Landkreis Gießen nutzt. Seit 2013 ist bereits Lich dabei. Ab sofort steht die Software „AEM“ in den Apple und Android-App-Shops zum kostenlosen Download bereit. Im Internet kann man auf der Internetseite der Stadt unter www.pohlheim.de mit dem Button „Ereignis melden“ aktiv werden, der den Nutzer zu der eigentlichen Eingabemaske führt.

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