Wadenkrämpfe für krebskranke Kinder

Premiere mit 200 Teilnehmern bei „Ehrenamt radelt“ für „Tour der Hoffnung“

200 Radler von Jung bis Alt waren am Start in Pohlheim bei der Aktion "Ehrenamt radelt" für die Aktion "Tour der Hoffnung" für krebskarnke Kinder. Unterstützt wurden sie durch 50 ehrenamtliche Helfer von Feuerwehr, Deutschen Rotem Kreuz, Technischen Hilfswerk und den Stadtwerken Gießen.

200 Radler von Jung bis Alt waren am Start in Pohlheim bei der Aktion „Ehrenamt radelt“ für die Aktion „Tour der Hoffnung“ für krebskarnke Kinder. Unterstützt wurden sie durch 50 ehrenamtliche Helfer von Feuerwehr, Deutschen Rotem Kreuz, Technischen Hilfswerk und den Stadtwerken Gießen.

POHLHEIM/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Premiere nach Maß für die Aktion „Ehrenamt radelt“. Nicht nur das 200 Starter mit Straßen- und Rennrädern sowie E- und Mountainbikes zur Auftaktveranstaltung zum Feuerwehrhaus nach Watzenborn-Steinberg gekommen waren, viel mehr herrschten beste äußere Bedingungen und die Organisation klappte wie am Schnürchen. Das morgendliche Gewitter war über dem Landkreis Gießen abgezogen, der Regen hatte die Blüten aus der Luft gewaschen, die Temperaturen waren erträglich und die Sonne arbeitete sich langsam durch die Wolkenfetzen. Die Organisatoren Ulrich Kuhn von der Pohlheimer Feuerwehr und Fachwart Wolfgang Rinn vom Radfahrverein 1904/27 Gießen-Kleinlinden freuten sich mit Landrätin und Schirmherrin Anita Schneider, Pohlheims Bürgermeister Udo Schöffmann, Thomas Wagner von den Stadtwerken Gießen über die vielen Teilnehmer, von denen jeder acht Euro Startgeld für die gute Sache übrig hatten. Gesichtet wurden Mannschaften der Feuerwehren aus Reiskirchen, Langgöns und Pohlheim, dem Radfahrverein Hungen und der THW Gießen sowie dem Pohlheimer Radler-Team „Hoinkdeppe“ sowie unzählige Einzelstarter.

 

Schirmherrin, Landrätin Anita Schneider, begrüßte mit Pohlheims Bürgermeister Udo Schöffmann (rechts) und den Organisatoren vl. Thomas Wagner (SWG), Wolfgang Rinn (Fachwart des Radfahrvereins Kleinlinden, Ulrich Kuhn (Feuerwehr Pohlheim) die Radler für einen guten Zweck beim Feuerwehrgerätehaus in Watzenborn-Steinberg

Schirmherrin, Landrätin Anita Schneider, begrüßte mit Pohlheims Bürgermeister Udo Schöffmann (rechts) und den Organisatoren vl. Thomas Wagner (SWG), Wolfgang Rinn (Fachwart des Radfahrvereins Kleinlinden, Ulrich Kuhn (Feuerwehr Pohlheim) die Radler für einen guten Zweck beim Feuerwehrgerätehaus in Watzenborn-Steinberg

Touren für erfahrene Mountainbiker, für ambitionierte Rennradfahrer und für die mittelhessische Natur genießenden Radwanderer hatten Wolfgang Rinn mit seinen „Guides“, unter denen Vorsitzender Gerd Kloske, Hans-Jürgen Becker, Jens Geisler, Andrea Christ und Roland Habelt vom RV Kleinlinden waren, ausgesucht. Sie sicherten den Tross der Fahrer. So starteten um Punkt 10 Uhr als Erste die Mountainbiker auf ihre bis zu 35 Kilometer lange Strecke. Die führte sie über den Schiffenberg, den Kräfte fordernden Hangelstein, Alten-Buseck über Steinbach wieder zurück nach Pohlheim. Fünf Minuten später waren die Radwanderer aufgebrochen. Ihre Tour über Grüningen, Dorf-Güll, Arnsburg, Bettenhausen, Langsdorf und Lich führte ebenfalls über Steinbach, mit einer herausfordernden Steigung entlang der Hauptsraße. Runde 35 Kilometer lang legten sie zurück. Die Rennradfahrer hingegen hatten bis zu 58 Kilometer zu bewältigen. Unfälle gab es keine, allerdings berichtete Rinn von Wadenkrämpfen, mit denen einige wenige Radler ihren Kampf hatten.

Die Steigung in Steinbach forderte noch einmal alles von den Fahrern bei "Ehrenamt radelt". Vorne im blau-weiß-Trikot führt der Kleinlindener RV-Vorsitzende Gerd Kloske als Guide das Feld der Radwanderer an.

Die Steigung in Steinbach forderte noch einmal alles von den Fahrern bei „Ehrenamt radelt“. Vorne im blau-weiß-Trikot führt der Kleinlindener RV-Vorsitzende Gerd Kloske als Guide das Feld der Radwanderer an.

Zum Treffpunkt in Watzenborn-Steinberg kamen beim Zieleinlauf zudem Radfahrer, die auf einer Sondersternfahrt des Hessen Radfahrverbandes unterwegs waren. Nach etwas mehr als zwei Stunden kamen bereits die Radwanderfahrer ins Ziel, denen die Rennradler und Mountainbiker folgten. Dort warteten schon die Köche des Deutschen Roten Kreuzes Mittelhessen auf die ehrenamtlichen Sportler und servierten leckeres Hähnchen auf Reis mit einem Pudding als Nachtisch. Sieger war am Ende alle Teilnehmer und vor allem die an Krebs erkrankten Kinder in der Aktion „Tour der Hoffnung“. „Das war Spitze!“ sagte Ulrich Kuhn zum Dank gemeinsam mit Wolfgang Rinn.

Im Gespräch beim Erfrioschungsstopp in Bettenhausen: Landrätin Anita Schneider radelte trozt Erkältung einen Großteil der Tour bei "Ehrenamt radelt" mit

Im Gespräch beim Erfrischungsstopp in Bettenhausen: Landrätin Anita Schneider radelte trozt Erkältung einen Großteil der Tour bei „Ehrenamt radelt“ mit

Beispielhaft fanden sie zudem, dass die stärkeren Fahrer auf die schwächern Radler Rücksicht genommen haben. Nächstes Jahr will man die Aktion „Ehrenamt radelt“ nach dem erfolgreichen Start fortsetzen, kündigten sie an. Der Erlös der diesjährigen Aktion wird dem Leiter der „Tour der Hoffnung“, Volker Klein am 19. August übergeben werden, kündigte Kuhn an.

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