Diskussionen in Garbenteich: Grundsanierung billiger für alle

Sanierung der Dorf-Güller-Straße soll noch 2015 starten

 

Sanierungsbedürftig und eng! So ist die jetzige Situation in der Dorf-Güller-Straße

Sanierungsbedürftig und eng! So ist die jetzige Situation in der Dorf-Güller-Straße

POHLHEIM/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Diskussionsbedarf gab es noch einmal bei der 3. Anwohnerversammlung der Dorf-Güller-Straße in Garbenteich. Pohlheims Bürgermeister Udo Schöffmann stand mit Vertretern der mit der Planung für die Grundsanierung betrauten Mitarbeitern vom Planungsbüro „Kolmer und Fischer“, dem Zweckverband Mittelhessischer Wasserwerke sowie der Stadt noch einmal Rede und Antwort. Sie waren den Bürgerinnen und Bürgern so weit wie möglich bei der Planung entgegen gekommen und hatten noch einmal deren Anregungen aufgenommen. Ralf Zimmer vom Planungsbüro betonte so auch, dass das neueste Ergebnis Planungen aufgrund der engen Straßensituation ein Kompromiss zwischen Planern, Stadt und Bürgern sei.

 

Auf Wunsch eines Anliegers sei so ein Hochbordstein in Höhe der Dorf-Güller-Straße 2 in die Planungen aufgenommen worden. Ansonsten bleibe die jetzige Höhe der Bordsteine bestehen, außer im Bereich der Kirche. Die Breite der Fahrbahn und Gehweige werde so weit wie möglich angepasst. Der Gehweg vor der Kirche werde durch gestalterische Elemente und durch eine Rinne von der Fahrbahn getrennt, informierten Fischer und Schöffmann. Die Oberflächenhöhe bleibe erhalten. Kann man nicht doch die Busse umleiten, war die erneute Frage aus den Reihen der Anlieger. „Nein!“ lautete die Antwort, denn Haltestellen und Verkehrssituation in Garbenteich lassen keine andere Führung zu. Der betroffene Anwohner Heinz Wallbott artikulierte den Wunsch „Macht Kanal, Wasser und Teerdecke und alle sind glücklich.“ Warum eine Grundsanierung, obwohl die so vorher im Haushalt in den Vorjahren nicht geplant war, fragte der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Alexander. Schöffmann erwiderte, dass die Sanierung aufgrund der entdeckten Kanal- und Wasserrohrschäden gesetzlich nötig sei. Die Grundsanierung von Wasser, Kanal, Hausanschlüssen, Straße und Gehweg wäre kurz und langfristig zudem die kostengünstigste Lösung für Anlieger und Stadt. So bleiben trotz Änderungen die prognostizierten Gesamtkosten bei rund 205.000 Euro, von denen rund 102.500 Euro bei den Anliegern verbleiben. Das bedeutete nach wie vor 9,50 Euro pro Quadratmeter Gründstücksgröße als Kosten für die Anlieger nach erfolgter Grundsanierung, so Steffen Becker von der Stadt.

 

In diesem Zusammenhang werden auch für den Bereich der Schiffenbergstraße von der Watzenborner Straße und von der Ledergasse bis zum Kanalsammler der Dorf-Güller Straße die Leitungen sowie die Straße und Gehweg saniert, kündigte Schöffmann an. Daher waren diesmal auch erstmals deren Anwohner geladen. Um diese Kosten ging es in der Versammlung noch nicht. Die kommen erst zum Tragen, wenn die gesamte Schiffenbergstraße saniert wird und dann die Gesamtkosten feststehen, die dann Anteilig auf die Anwohner umgelegt werden.

 

Schöffmann ist optimistisch, dass nach Überprüfung von Details noch in diesem Jahr die Baumaßarbeiten beginnen können. Die Sanierung wird dann bis zu sechs Monate dauern, schätzt Planer Ralf Zimmer.

 

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