Gießener Polizeibeamte Sven Franke hoch zum Zugspitz-Gipfel für erkrankte Kinder

Die offiziellen vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Gießen drücken Sven Franke (2. von rechts) für die 44 Kilometer Zugspitz-Trail-Run-Challenge die Daumen. vlnr.  Kevin Leinbach,  Dr. Susanne Egbert und Anette Weitzel-Lotz mit dem sportlichen Kinderhospiz-Unterstützer Sven Franke

Die offiziellen vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Gießen drücken Sven Franke (2. von rechts) für die 44 Kilometer Zugspitz-Trail-Run-Challenge die Daumen. vlnr. Kevin Leinbach, Dr. Susanne Egbert und Anette Weitzel-Lotz mit dem sportlichen Kinderhospiz-Unterstützer Sven Franke

GIESSEN (rge), 21.07.2016 – Dem Gießener Polizeibeamten Sven Franke drücken am Wochenende zahlreiche Bürger ganz fest die Daumen, darunter die Verantwortlichen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Gießen und die von ihnen betreuten jungen Menschen mit ihren Angehörigen. Grund ist sein Start bei der Zugspitz-Trailrun-Challenge an diesem Samstag, den 23. Juli hoch zum auf 2.962 Meter gelegenen Zugspitzgipfel. Wie schon zweimal zuvor beim Eiger Ultra Trail in der Schweiz (2014) und beim Iron Man auf der spanischen Ferieninsel Mallorca (2015) läuft er auch bei seiner dritten sportlichen Herausforderung nicht nur für sich selbst sondern unter dem Motto „Running for children“ für eine gute Sache. Über 20.000 Euro konnte er so schon zur Unterstützung des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes sammeln und auch in diesem Jahr konnte er durch Sponsoren wieder die 10.000er-Euro-Marke knacken, teilt er aus seinem Basecamp in Leutasch bei Innsbruck mit.

Die Koordinatoren der Hilfsorganisation mit Dr. Susanne Egbert, Anette Weitzel-Lotz und Kevin Leinbach finden das Engagement des Polizisten dementsprechend hervorragend. Neben heimischen Unterstützern, wie die Unternehmen Benderr (Grünberg), MK-Versuchsanlagen (Mücke), Lück Gruppe (Gießen), Philippi-Reisen (Mücke), Hotel Quellenhof (Leutasch; ist gleichzeitig das „Basecamp“ in diesem Jahr), Roth-Energie (Gießen) und Branopac (Lich) ist sogar ein Spender mit Michael Sullivan aus dem US-Bundesstaat North Carolina dabei.

In den letzten Monaten absolvierte der engagierte Sportler viele Trainingseinheiten um die 4.000 Höhenmeter auf der Strecke vom auf 994 Meter gelegenen österreichischen Ehrwald in Tirol hin zum Gipfel der Zugspitze körperlich zu bewältigen. „Ich möchte die Strecke zwischen 8 und 9 Stunden absolvieren.“ definiert er sein sportliches Ziel. 350 Frauen und Männer gehen mit ihm am Samstagmorgen an den Start.

Die Gewinner stehen jetzt schon fest. Es sind die vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Gießen betreuten lebensverkürzt erkrankten jungen Menschen mit ihre Angehörigen, die durch das finanzielle Engagement von Sven Franke und seinen Unterstützern bessere Betreuung, Linderung und damit auch glückliche Lebensmomente auf ihren vielleicht letzten Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren erfahren.

In der kommenden Woche will er allen nach seiner Rückkehr von seinen Erlebnissen rund um das Rennen berichten.

 

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