Steinbacher und Garbenteicher Schützen treffen voll ins Schwarze

Landrätin Anita Schneider beim ersten Schuss mit Pfeil und Bogen

Landrätin Anita Schneider beim ersten Schuss mit Pfeil und Bogen

POHLHEIM/FERNWALD (rg/rge/ger) – Zweimal symbolisch voll ins Schwarze und damit mitten in die Zielscheibe traf die Schützenvereinigung (SV) Steinbach-Garbenteich am Dienstagabend. Zum einen gab es einen finanziellen Volltreffer mit einer großzügigen Spende in Höhe von 4.000 Euro von der gemeinnützigen Stiftung der Sparkasse Gießen für die Dachsanierung und zum anderen wurde die neue Bogenschießanlage mit ihren zwei Bahnen offiziell eröffnet. Dabei konnten die SV-Vorsitzenden Andreas Rüb und Jürgen Kuttler mit Rechner Heribert Steinhausen auch Fernwalds Bürgermeister Stefan Bechthold willkommen heißen, der der erfolgreichen Schützenvereinigung zu seiner positiven Entwicklung gegen den allgemeinen Trend mit einem Mitgliederplus um 28 Prozent auf 148 Schützen und der Erweiterung seines Sportangebots gratulieren konnte. Zudem waren eigens zur Eröffnung mit öffentlichen Schießen von der Sparkassenstiftung deren Vorsitzende, Landrätin Anita Schneider mit Geschäftsführer Peter Wolf und seiner Stellvertreterin Ilona Roth gekommen.

Spende von der Sparkassen-Stiftung für die Schützenvereinigung Steinbach-Garbenteich

Spende von der Sparkassen-Stiftung für die Schützenvereinigung Steinbach-Garbenteich

Die nutzten allesamt die Spendenübergabe um auch einmal selbst mit Kimme und Korn am Bogen die Ringscheibe ins Visier zu nehmen. Im Bogensport gibt es beim Sportgerät der Bogen durchaus Unterschiede, die der frühere langjährige Schießlehrer Conrad Holetzeck ausführlich erläuterte. Auf den beiden 50-Meter-Bahnen demonstrierten derweil die erfahrenen SV-Schützen Atilla Yilmazer mit seiner Tochter Yagmur sowie Pascal Lehmann, wie man zielsicher mit Pfeil und Bogen schießt. Sie nutzten die so bezeichneten leichten Compoundbogen aus Carbon mit einer hohen Reichweite. 50 Pfund ist das Zuggewicht, bei dem nur 15-20 Pfund als Kraft an der Sehne aufgewendet werden müssen um sauber zu schießen. Lautlos und wie an einem Seil unsichtbar gezogen saust dabei der Pfeil mit einer Abschussgeschwindigkeit von bis zu 360 Stundenkilometer (100 Meter die Sekunde) auf das Ziel zu. Die hohe Geschwindigkeit vermindert die Schlingerbewegung des Pfeils, er wird zielgenauer. Die andere Bogenart mit dem klassischen Blankbogen ohne Visier und Stabilisatoren kam dann schon eher für die Gäste in Frage, der leichter in der Handhabung war. Zielsicherheit bewiesen dabei auch die Politiker mit der Landrätin und dem Fernwalder Bürgermeister, die in der Scheibe zwar nicht ins Schwarze aber trafen. Rüb informierte im Randgespräch, dass der Bogensport beim Deutschen Sportbund (DSB) hohe Zuwachsraten verzeichnet. Diese Attraktivität bezeichnete er als weiteren Grund das Sportangebot der Schützenvereinigung zu erweitern, dass die bereits vorhanden Möglichkeiten auf Bahnen von bis zu 50 Metern für Kleinkalibergewehr, Großkaliberpistole, Luft- und Sportpistole sowie Freie Pistole erweitert. Sportlich ist der SV bereits erfolgreich mit seinen Sportschützen bereits in der Hessenliga vertreten. Immer dienstags ab 18 Uhr ist dort Trainingstag in der Schießanlage direkt neben der A5 an der Grenze von Fernwald und Pohlheim.

 

Rüb bedankte sich im Namen der Mitglieder noch einmal nachdrücklich bei den Vertretern der Sparkassen-Stiftung, die mit den 4.000 Euro Zuwendung, einen großen finanziellen Unterstützungsbeitrag zu den Gesamtinvestitionen in Höhe von 40.000 Euro zur Sanierung des ehemals maroden Daches und im Schützenhaus geleistet hätten.

 

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