WZ-WundZentrum Gießen in Pohlheims Neuer Mitte offiziell eröffnet

Neues WZ-WundZentrum in Pohlheims MEDZENTRUM der Neuen Mitte offiziell eröffnet

Eröffnung WZ-Wundzentrum Gießen im MEDZENTRUM von Pohlheims Neuer Mitte mit vlnr. Thorsten Sonnenberg (Leiter WZ Gießen), Brigitte Nink-Grebe (Generalsekretärin DGIW), Landrätin Anita Schneider, Alexander Bechtler (Vertreter der Investoren) und André Lantin (WZ-Geschäftsführer)

Eröffnung WZ-Wundzentrum Gießen im MEDZENTRUM von Pohlheims Neuer Mitte mit vlnr. Thorsten Sonnenberg (Leiter WZ Gießen), Brigitte Nink-Grebe (Generalsekretärin DGIW), Landrätin Anita Schneider, Alexander Bechtler (Vertreter der Investoren) und André Lantin (WZ-Geschäftsführer)

POHLHEIM (rg/rge/ger), „Wir schreiben wieder Geschichte im ländlichen Raum“ sagte die Landrätin Anita Schneider und meinte damit die Etablierung einer qualifizierten Wundversorgung mit der Eröffnung des WZ-WundZentrums Gießen im MEDZENTRUM in der Neuen Mitte Pohlheims. Damit haben die Menschen, die mit chronischen Wundheilstörungen zu kämpfen haben, im Landkreis Gießen eine neue Anlaufstelle zur Behandlung ihres Leidens. Bei der Eröffnungsveranstaltung konnte WZ-Geschäftsführer AndréLantin mit dem Pohlheimer WZ-Leiter Thomas Sonnenberg neben der Landrätin auch die Generalsekretärin der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung, Brigitte Nink-Grebe, sowie von den Investoren, den Gießener Fachanwalt Alexander Bechtler vor den zahlreich gekommenen Gästen und Partnern begrüßen. Sie alle gratulierten herzlich zur Eröffnung. Unter den mittlerweile 15 bundesweiten Wundzentren ist das Pohlheimer, das erste im ländlichen Raum und zudem im Herzen Deutschlands, informierte Lantin.

Schneider würdigte die Arbeit des Wundzentrums und hob dabei auch die sehr gute Entwicklung des gesamten MEDZENTRUMS mit seinen medizinischen Angeboten hervor. Für den WZ-Geschäftsführer ist es die 15. Neueröffnung, seit dem Start von vor 10 Jahren 2008. Der gelernte Krankenpfleger erkannte in seiner Tätigkeit in den Krankenhäusern nach seinen Angaben früh, dass im Bereich der Wundversorgung aufgrund des sektoralen Denkens verbunden mit einen schwierigen Wissensaustausch großer Bedarf für eine hoch qualifizierte Behandlungslösung im Sinne der Heilung der Patienten vorhanden war. Inzwischen arbeiten bundesweit 150 Experten in den WZ-WundZentren. Vorteile bei den WZs seien, dass mit dem einher gehenden Qualitätsmanagement ständig alle Behandlungsabläufe dokumentiert, analysiert und daraus resultierende Erkenntnisse in neue Therapieverfahren zum Nutzen der Patienten einfließen. Insgesamt 20.000 Patienten mit 40.000 Wunden konnten inzwischen erfolgreich behandelt werden. Eine Quote von 85 Prozent verschlossener Wunden werde bereits nach sechs Monaten erreicht. „Wie leben von zufriedenen Patienten.“ Wichtig seien dabei auch kurze Wartezeiten auf Termine. Der Standort des neuen WZs in der Neuen Mitte Pohlheims sei auch deshalb gefallen, weil hier kurze Wege für die Patienten von den umliegenden Ärzten gegeben seien, informierte Lantin weiter. Dies erleichtere zudem einen reibungslosen Austausch mit den behandelnden Ärzten. Zeit und Nachhaltigkeit bezeichnete er als Faktoren für eine erfolgreiche Behandlung und damit eine erhebliche Verbesserung ihrer Lebensqualität.  In den modernen Räumen im Ärztehaus Neue Mitte 4 stehen seit diesem Sommer vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die umfassende Versorgung zur Verfügung, darunter Thorsten Sonnenberg als WZ-Leiter. Der freute sich über den Lückenschluss zwischen Nord- und Süddeutschland mit dem Pohlheimer WZ, dass ab diesen Tagen auch eine neuartige Therapie für die Behandlung akuter Abszesse und Akne mit IAight-Therapie anbietet. Zur ständigen Weiterqualifizierung der Mitarbeiter wurde eigens eine WundZentren-Akademie gegründet, die in Seminaren und Workshops neueste Behandlungsmethoden rund um die Wunde vermittelt,  wurde heraus gestellt.

 

 

 

 

 

 

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