SPD-Bildungsexperte Thomas Schwarze: „Vom Mittelmaß zur Spitze!“

Schule und Bildung in Hessen will der SPD-Regierungsteam-Mann Thomas Schwarze wieder flott machen

 

Aus dem Mittelmaß zur Spitze! Schule und Bildung in Hessen will der SPD-Regierungsteam-Mann Thomas Schwarze wieder flott machen  POHLHEIM (rg/rge/ger), Bildung war und ist in Hessen immer ein heißes politisches Eisen. Daran hat sich bis heute nichts geändert, bestimmt sie doch später die Zukunft unseres Landes und seiner Menschen. Unterlassene oder falsche Entwicklungen in diesem Bereich führen oft zu großen Problemen direkt bei der Jugend und später in Betrieben und in zukunftswichtiger Forschung für den allgemeinen Wohlstand. Anpacken will dies nun der in das Regierungsteam von dem SPD-Ministerpräsidentenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel berufene Wiesbadener Thomas Schwarze, der nach der Landtagswahl am 28. Oktober für die Schul- und Bildungspolitik verantwortlich zeichnen soll. Der Lehrer und Schulleiter, Jahrgang 1958, war auf Einladung der Pohlheimer Sozialdemokraten mit der Vorsitzenden Sabine Scheele-Brenne am Sonntagabend zu Gast im Gasthaus „Zur Ludwigshöhe“ in Watzenborn-Steinberg und stand auch kritischen Fragen Rede und Antwort.  „Unbestritten“ sei, dass es in Hessen einen Lehrermangel gebe, sagte Schwarze gleich zu Beginn. Unterricht müsse immer wieder ausfallen, erlebe er selbst und höre er von überall aus dem Land. In seiner Schule könnten gar drei offenen Stellen nicht besetzt werden, da es keine Bewerber gebe. Der Markt für Grundschullehrer sei gar „leergefegt“. Letztendlich sei dies alles Resultat zu weniger angebotener Studienplätze. Neben Kosteneinsparungen wurde zudem als weiteres negatives Steuerungselement bewusst hoch gesetzte Einstiegsvoraussetzungen gesetzt. „Dieser aktuelle Lehrermangel sind jetzt die Auswirkungen auf unterlassene Planungen der letzten Jahre.“ warf er der aktuellen Schwarz-Grünen-Regierung vor. Aus dem „Mittelmaß“ heraus, will der früher auch in der Privatwirtschaft als DV-Experte tätige Schwarze, Hessens Bildungs- und Schulpolitik wieder an die Spitze führen. 10 Jahre Erfahrung konnte er in seiner Tätigkeit als Schulleiter an Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule in Wiesbaden-Biebrich in seiner Arbeit mit Schülern, Lehrern aber auch in der Zusammenarbeit mit Ministerium und Schulämtern sammeln. Dazu habe die SPD eine 100 -Tage Programm entworfen. Erstes Ziel: Mehr Zeit für mehr Unterricht durch Entlastung der Lehrer! Die seien mit immer weiteren Verwaltungsaufgaben belastet worden. „Die „Überlastungsanzeigen“ durch die Mitarbeiter steigen, alleine das Ministerium will es nicht hören.“ In der Aus- und Weiterbildung seien zudem die Digitalisierung vernachlässigt worden.  Was nütze es, wenn neue digitale Schultafeln (Smartboards) und Computer angeschafft werden und keiner weiß, wie sie richtig funktionieren, wusste ein Zuhörer zu berichten. Auch der spätere Service sei meist nicht geklärt. Es gelte nach dem Regierungswechsel jeden Schulerlass auf seine Sinnhaftigkeit zu überprüfen, ober er gut für Schule und Schüler ist, unterstrich Schwarze. Eine Pohlheimer Zuhörerin wies ihn aus ihrer Beobachtung an Schulen darauf hin, dass einige Fünftklässler die Grundschule wie Analphabeten verlassen. „Es gibt eine erlebbare Verschlechterung der Kompetenzen!“ sagte die Lehrerin im Blick auf das täglich erlebte. Ja, man müsse wieder mehr auf die Lehrerinnen und Lehrer hören, sagte er. Weiterhin gehöre zu einer erfolgreichen Schule neben gut ausgebildeten und motivierten Lehrern auch eine gute Ausstattung, die in Ordnung ist und bleibt. Heute sei man an den Schulen froh, wenn ein Stuhl vorhanden sei, die Fenster richtig schließen und die Heizung funktioniert. Den Sanierungsstau an den Schulen gelte es aufzulösen. Das Land habe die Kommunen als Träger dazu entsprechend auszustatten. Geld sei vorhanden. Die Frage stelle sich für alle, was ist uns Bildung wert? Als eines der reichen Bundesländer gebe man im Hessenland pro Schüler und Jahr nur 6.000 Euro aus, andere, wie beispielsweise Hamburg bis zu 10.000 Euro. Grundsätzlich wichtig sei ihm, dass Bildung nichts mit dem sozialen Status der Eltern zu tun haben darf. In Hessen will er mit Thorsten Schäfer-Gümbel dafür einiges zu tun, dass jeder junge Mensch gleichberechtigt Zugang zur Schule und Bildung hat ohne Ansehen der Herkunft.  Tom Schwarz der Mann für Bildung bei der SPD Hessen war Gast in Pohlheim

Tom Schwarz der Mann für Bildung bei der SPD Hessen war Gast in Pohlheim

POHLHEIM (rg/rge/ger), Bildung war und ist in Hessen immer ein heißes politisches Eisen. Daran hat sich bis heute nichts geändert, bestimmt sie doch später die Zukunft unseres Landes und seiner Menschen. Unterlassene oder falsche Entwicklungen in diesem Bereich führen oft zu großen Problemen direkt bei der Jugend und später in Betrieben und in zukunftswichtiger Forschung für den allgemeinen Wohlstand. Anpacken will dies nun der in das Regierungsteam von dem SPD-Ministerpräsidentenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel berufene Wiesbadener Thomas Schwarze, der nach der Landtagswahl am 28. Oktober für die Schul- und Bildungspolitik verantwortlich zeichnen soll. Der Lehrer und Schulleiter, Jahrgang 1958, war auf Einladung der Pohlheimer Sozialdemokraten mit der Vorsitzenden Sabine Scheele-Brenne am Sonntagabend zu Gast im Gasthaus „Zur Ludwigshöhe“ in Watzenborn-Steinberg und stand auch kritischen Fragen Rede und Antwort.

„Unbestritten“ sei, dass es in Hessen einen Lehrermangel gebe, sagte Schwarze gleich zu Beginn. Unterricht müsse immer wieder ausfallen, erlebe er selbst und höre er von überall aus dem Land. In seiner Schule könnten gar drei offenen Stellen nicht besetzt werden, da es keine Bewerber gebe. Der Markt für Grundschullehrer sei gar „leergefegt“. Letztendlich sei dies alles Resultat zu weniger angebotener Studienplätze. Neben Kosteneinsparungen wurde zudem als weiteres negatives Steuerungselement bewusst hoch gesetzte Einstiegsvoraussetzungen gesetzt. „Dieser aktuelle Lehrermangel sind jetzt die Auswirkungen auf unterlassene Planungen der letzten Jahre.“ warf er der aktuellen Schwarz-Grünen-Regierung vor. Aus dem „Mittelmaß“ heraus, will der früher auch in der Privatwirtschaft als DV-Experte tätige Schwarze, Hessens Bildungs- und Schulpolitik wieder an die Spitze führen. 10 Jahre Erfahrung konnte er in seiner Tätigkeit als Schulleiter an Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule in Wiesbaden-Biebrichin seiner Arbeit mit Schülern, Lehrern aber auch in der Zusammenarbeit mit Ministerium und Schulämtern sammeln. Dazu habe die SPD eine 100 -Tage Programm entworfen. Erstes Ziel: Mehr Zeit für mehr Unterricht durch Entlastung der Lehrer! Die seien mit immer weiteren Verwaltungsaufgaben belastet worden. „Die „Überlastungsanzeigen“ durch die Mitarbeiter steigen, alleine das Ministerium will es nicht hören.“ In der Aus- und Weiterbildung seien zudem die Digitalisierung vernachlässigt worden.  Was nütze es, wenn neue digitale Schultafeln (Smartboards) und Computer angeschafft werden und keiner weiß, wie sie richtig funktionieren, wusste ein Zuhörer zu berichten. Auch der spätere Service sei meist nicht geklärt. Es gelte nach dem Regierungswechsel jeden Schulerlass auf seine Sinnhaftigkeit zu überprüfen, ober er gut für Schule und Schüler ist, unterstrich Schwarze. Eine Pohlheimer Zuhörerin wies ihn aus ihrer Beobachtung an Schulen darauf hin, dass einige Fünftklässler die Grundschule wie Analphabeten verlassen. „Es gibt eine erlebbare Verschlechterung der Kompetenzen!“ sagte die Lehrerin im Blick auf das täglich erlebte. Ja, man müsse wieder mehr auf die Lehrerinnen und Lehrer hören, sagte er. Weiterhin gehöre zu einer erfolgreichen Schule neben gut ausgebildeten und motivierten Lehrern auch eine gute Ausstattung, die in Ordnung ist und bleibt. Heute sei man an den Schulen froh, wenn ein Stuhl vorhanden sei, die Fenster richtig schließen und die Heizung funktioniert. Den Sanierungsstau an den Schulen gelte es aufzulösen. Das Land habe die Kommunen als Träger dazu entsprechend auszustatten. Geld sei vorhanden. Die Frage stelle sich für alle, was ist uns Bildung wert? Als eines der reichen Bundesländer gebe man im Hessenland pro Schüler und Jahr nur 6.000 Euro aus, andere, wie beispielsweise Hamburg bis zu 10.000 Euro. Grundsätzlich wichtig sei ihm, dass Bildung nichts mit dem sozialen Status der Eltern zu tun haben darf. In Hessen will er mit Thorsten Schäfer-Gümbel dafür einiges zu tun, dass jeder junge Mensch gleichberechtigt Zugang zur Schule und Bildung hat ohne Ansehen der Herkunft.

 

 

 

 

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