Pohlheimer Renaissance der Ansichtskarte 

Motive aus der Limes-Stadt wieder als Postkarten erhältlich

Die neuen Pohlheimer Ansichtskarten

Die neuen Pohlheimer Ansichtskarten

POHLHEIM (rg/rge/ger), Seit der Etablierung von populären Messagerdiensten, wie WhatsApp und Co., mit den Möglichkeiten des einfachen Versendens von Schnappschüssen und Videos sind alt hergebrachte Ansichtskarten so gut wie out. Damit will sich die Pohlheimerin Tanja Kunzmann nicht abfinden. Beim Einkauf wollte sie eine schöne Postkarte mit Pohlheimer Motiven kaufen und an Freunde verschicken, wurde aber nirgends fündig. In ihrer Jugend gab es die beliebten Postkarten fast in jedem Dorfladen. Darauf wurde sie gemeinsam mit ihrem Bruder Karsten Gibietz und dem verwandtschaftlich verbundenen Ulrich Maaß aktiv.

Der eine ist im Nebenberuf Drucker, der zweitgenannte ist Amateurfotograf und zeigt seine Ansichten aus den umliegenden Ortschaften in Seniorenheimen im Landkreis. Beide stammen aus Fernwald. Jetzt stellte sie ihre erste Auflage von 14 Pohlheimer Motiven, darunter auch zwei Weihnachtskarten dem Pohlheimer Bürgermeister Udo Schöffmann vor. Der war bei der Präsentation begeistert von der Initiative für die Limes-Stadt. Die Gemeinschaftsaktion, die bei einer Feier am Wohnzimmertisch geboren wurde, hat auch schonen einen Titel. Unter „Heimatkarte.net“ werden sie für 90 Cent das Stück vermarktet. Das unternehmerische Risiko für die 250er Auflage pro Kartenmotiv tragen die drei gemeinsam. In der aktuellen Serie sind meist Bilder mit zentralen Pohlheimer Wahrzeichen, wie dem Limes, Kirchen, Schulen und Rathaus zu finden. Aber auch ein „I love Pohlheim“ oder eine lustige Karte mit Augen auf schwarzem Grund „Pohlheim bei Nacht“ findet man. Die Macherin und Geschäftsführerin vom Watzenborn-Steinberger Handarbeits- und Geschenkeladen Ideenreich Tanja Kunzmann wird die Postkarten am Samstag, den 27. Oktober von 12 bis 17 Uhr den Gästen bei ihrem Herbstfest neben ihrem Markt der Möglichkeiten präsentieren. Die Postkarten mit Pohlheimer Ansichten gibt es aber auch bei Blumen Sti(e)lwerk und in der Postagentur der Limesapotheke in Watzenborn-Steinberg, in der Blumenwerkstatt hoch2 in Garbenteich, in Heidis Flohkiste in Grüningen, Susis Sorglos Dorfladen in Holzheim. Neue Motive werden noch gesucht, damit alle Pohheimer Stadtteile im Bild vertreten sind. Und wenn es gut läuft mit der Renaissance der Postkarten, will man mit „Heimatkarte.net“ auch über die Stadtgrenzen hinaus aktiv werden. Schöffmann wünschte den Unternehmern viel Erfolg.

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Die Macher der Pohlheimer Postkarten von „Heimatkarte.net“ präsentierten ihre Ansichtskarten bei Bürgermeister Udo Schöffmann; vlnr. Fotograf Ulrich Maaß, Drucker Karsten Gibietz mit Bürgermeister Udo Schöffmann und Ideenreich-Chefin Tanja Kunzmann

 

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