Neue Land- und Baumaschinenmechaniker fit für die Zukunft

MITTELHESSEN/LICH  (rge/ger/rg),

Der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp (links) beglückwünschte die neuen Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik bei der Freisprechungsfeier in Eberstadt mit dem Innungsobermeister, Erich Klotz (rechts). Aus erfolgreich Absolventen aus dem Bereich Mittelhessen von links nach rechts Sebastian Konrad Weil, Davie Wentzel, Innungsbester Lukas Schmidt, Marco Schuster und Niklas Mühl-Drechsler.

Der Obermeister der Innung des Landmechaniker-Handwerks Oberhessen-Starkenburg, Erich Klotz, konnten am vergangenen Mittwoch bei der Freisprechungsfeier gemeinsam mit dem Präsidenten der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp 52 Gesellen zu ihrer erfolgreichen Prüfung gratulieren. Im Licher Stadtteil Eberstadt übergaben sie den jungen Männern, die jetzt nach dreijähriger Ausbildung gelernte Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik sind, vor Lehrern und Eltern im Restaurant „Pfaffenhof“ die Urkunden zur bestandenen Prüfung. Ein gutes Ergebnis wurde den Gesellen bescheinigt, von denen Lukas Schmidt aus Friedberg, der in Langgöns bei der Firma Hans Koch und an der Max-Eyth-Schule Alsfeld seine Ausbildung absolvierte, als Innungsbester ausgezeichnet wurde.

 

Zuvor hatte Innungsmeister Erich Klotz die Gäste begrüßt und hatte in seiner Laudatio nochmals auf die lange Zeit der Ausbildung, aber die kurze Zeit in den Lebensabschnitten der jungen Menschen zurück geblickt. „Ihr habt es geschafft.“ sagte Klotz und würdigte ihren Fleiß und die Aufmerksamkeit bei Meistern und Lehrern in ihrer Lehrzeit. Und auch dass ihr Beruf über die Landmaschinenbranche hinaus gefragt und hoch angesehen ist, unterstrich er. „Ihr werdet gebraucht.“ Komplexe Elektronik bei Motoren und Getriebe und auch satellitengestützte Telemetrie bei den modernen Landmaschinen in der Wartung und Pflege erfordern Experten. Er legte den Gesellen die Weiterbildung zum Servicetechniker als Vorstufe zum Meister ans Herz. Dem stimmte auch Handwerkskammer-Präsident, Klaus Repp zu und gratulierte zum „Start in die Karriere“. Sie alle hätten Fleiß, Ausdauer, Lernbereitschaft und Talent mitgebracht und bewiesen. Nun hätten sie die Aufgabe die hohen deutschen Qualitätsstandards im Vergleich mit Europa und der Welt zu verteidigen. Dazu sei das duale Ausbildungssystem in Deutschland mit seiner Ausbildung in Betrieb und Schule beispielgebend und der richtige Weg. Er forderte die neuen Mechaniker auf, mit Optimismus in die Zukunft zu gehen und sich ständig weiterzubilden. Das Handwerk mit seinen 990.000 Handwerksbetrieben und 5 Millionen Handwerkern bewies mit Freundlichkeit und Fachkenntnis täglich bei den Kunden beispielgebend für den Nachwuchs ihren hohen Leistungsstand.

 

Folgende Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik aus dem Bereich Gießen/Wetzlar wurden bei der Freisprechungsfeier geehrt: Niklas Mühldräxler (Laubach) beim Ausbildungsbetrieb „Bildungswerk der hessischen Wirtschaft“ in Gießen, Viktor Rau (Wetzlar) bei Weimer in Lahnau, Marco Schuster (Schöffengrund) bei Firma Marco Pausch in Schöffengrund, Sebastian Konrad Weil (Biebertal) bei Weimer in Lollar und David Wentzel (Laubach) bei Raiffeisen in Köln.

 

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