Ortsvorsteher Gimbel hat mit Torsten Stork neuen Vertreter
POHLHEIM, WATZENBORN-STEINBERG (rge/ger/rg), Neuer stellvertretender Ortsvorsteher in Watzenborn-Steinberg und Nachrücker im Ortsbeirat des Pohlheimer Stadtteils ist Torsten Stork (CDU). Er wurde einstimmig für Jörg Buß (CDU) gewählt, der das Amt niedergelegt hatte und aus dem Ortsbeirat ausgeschieden ist. Ebenfalls ausgeschieden ist Nohmann Nohmann (CDU), aufgrund seines Wechsels als Stadtrat in den Magistrat. Für ihn ist Klaus Häuser (CDU) in den Ortsbeirat nachgerückt.
Neben diesen personellen Veränderungen wurde in der von Ortsvorsteher, Klaus-Dieter Gimbel geleiteten Sitzung auch einige städtebauliche Entscheidungen getroffen. Nicht einigen konnte sich der Ortsbeirat zur Empfehlung für den Magistrat zur Änderung des Bebauungsplanes 8 „Neuhöfer Weg“. Hier sollen der betroffene Kinderspielplatz verkleinert werden und im oberen Bereich dafür zwei kleine Bauplätze entstehen. Einige Anwohner sind hier gegen eine Bebauung. Im Ortsbeirat kam es zum Patt mit 3 Ja/3 Nein und einer Enthaltung. Dieses wird allerdings keine direkte Auswirkung auf die endgültige Entscheidung durch die Stadt haben. Einstimmige Voten gab es für den vorgelegten Bebauungsplan 11.4 „Oberweg 4“ mit der Bebauung Richtung Garbenteich und der Anbindung an den vorhandenen Kreisel „Neue Mitte“. Und auch bei den neuen Bestattungsformen mit einer Wiesenbestattung im Bebauungsplan 43 „Friedhof“ entlang der ehemaligen Gärten sowie der Urnenbestattung in Kreisform entlang des Hauptweges gab es einmütige Zustimmung. Einig war man sich auch, dass die renovierungsbedürftige Toilettenanlage auf dem Festplatz „Mockswiese“ abgerissen werden soll. Der Magistrat hatte auf Anfrage des Ortsbeirates geantwortet, dass ein mittlerer fünfstelliger Betrag für die Sanierung nötig ist. Aufgrund der hohen Kosten stimmten die Ortsbeiratsmitglieder für die Empfehlung an den Magistrat, den Abriss zu veranlassen. Zuvor hatte die Stadt den Vereinsvertretern zugestanden, dass sie bei Vereinsveranstaltungen „in der Toilettenfrage Unterstützung und Beistand“ von der Verwaltung erhalten, erläuterte Ortsvorsteher Gimbel.








