Nachricht kam rechtzeitig vor Abflug zur Eröffnung der World Choir Games in den USA

Für seine weltumspannenden Tätigkeiten rund um die Chormusik und die damit verbundene friedliche Völkerverständigung hat der Pohlheimer Interkultur-Präsident, Günter Titsch das Bundesverdienstkreuz vom Bundespräsidenten Joachim Gauck verliehen bekommen. Am 2. Oktober erfolgt die Überreichung in Wiesbaden durch den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Das aktuelle Bild entstand am 25. Juni 2012 im Rahmen der Verabschiedung des chinesischen Botschafters Wu Hongbo in Berlin, hier gemeinsam mit dem ehemaligen deutschen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der Titschs Choraktivitäten auch unterstützt.
POHLHEIM/BERLIN/WIESBADEN (rge/ger/rg), Bundespräsident Joachim Gauck hat dem Präsidenten des Fördervereins Interkultur, Günter Titsch für seine besonderen Leistungen -insbesondere auf kulturellen Gebiet- das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Diese erfreuliche Nachricht erreichte den international in aller Welt tätigen Pohlheimer Chorförderer, rechtzeitig vor seiner Abreise zur Eröffnung der von Interkultur veranstalteten und ihm persönlich initiierten 7. World Choir Games in Cincinnati USA am Mittwoch, 4. Juli. Das Bundesverdienstkreuz wird ihm am 2. Oktober 2012 in der Hessischen Staatskanzlei durch den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier vor ausgewählten Gästen bei einem Empfang zu seinen Ehren persönlich überreicht werden.
Chorgesang ist sein Leben und die damit verbundene friedliche Völkerverständigung liegt im besonders am Herzen. Dass damit nun auch das Bundesverdienstkreuz verbunden ist, würdigt insbesondere diese Leidenschaft, die den am 28. Januar 1946 in Heidenpiltsch im Sudentenland geborenen Günter Titsch bis heute bewegt. Der Gründer und Präsident von Interkultur und Vater der ersten Chorolympiade, der heutigen World Choir Games, im Jahr 2000 verwirklichte seine Vision einer weltumspannenden Chorbewegung. Über die Eintracht Grüningen zum Gesang gekommen, organisierte er bereits in den 70er Jahren erfolgreich erste Chorreisen in damaligen „Ostblock“ nach Ungarn. Aus diesen guten Kontakten, auch in die Partnerstadt Zirc entwickelte sich 1988 der erste internationale Chorwettbewerb in Budapest. Im Frühjahr 1990 folgte ein Wettbewerb am schönen Gardasee in Riva/Italien. Es folgten bis heute Chorevents in den Ländern Volksrepublik China, Republik Korea, Deutschland, Indonesien, Israel, Italien, Malta, Österreich, Tschechische Republik, Schweden, Ungarn, Vietnam und den U.S.A.. In Pohlheim selbst unterstützte man als Partner den Gesangverein Jugendfreund bei einem der Internationalen Chorwettbewerbe im Jahr 1998 und mit dem Gesangverein Eintracht 1869 Watzenborn-Steinberg veranstaltete man im Jahr 1999 das Internationale Mendelssohn-Bartholdy Chorfestival, gefolgt von einem internationalen Chorwettbewerb des GV Harmonie.
Günter Titsch ist in vielen heimischen Vereinen Mitglied. Soziales Engagement steht bei ihm ganz oben an. Neben seinem Amt als Präsident des Förderverein Interkultur e.V. ist er Ehrenvorstandsmitglied des Sängerbundes Hüttenberg-Schiffenberg. Für seine Aktivitäten erhielt er den Ehrenbrief des Landes Hessen. Die Deutsche Sporthilfe unterstützt er als Kuratoriumsmitglied. Eine besondere Auszeichnung erhielt er aus der Volksrepublik China. Als wohl einziger Deutscher wurde ihm 2009 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Xiamen für seine Verdienste im Rahmen der World Choir Games verliehen.
Mit der Verleihung des Verdienstordens am Bande steht Titsch nun auch in einer Reihe unter anderem mit Franz Beckenbauer, Peter Ustinov und Udo Lindenberg, die allesamt auch Träger dieser hohen Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland sind.








