
Absturzsicherung war das Thema der Pohlheimer Feuerwehrleute gemeinsam mit KameradInnen aus Lich und Rabenau. Hier der Einsatz unter Leitung von Ausbildungsleiter Dirk Reitschmidt auf dem Dach des Baustoffhandels G+K in der Magedeburgerstraße am Samstag in Watzenborn-Steinberg
POHLHEIM, WATZENBORN-STEINBERG (rge/ger/rg), Am Samstagnachmittag stand unter anderem das Baustoffunternehmen G+K im Mittelpunkt einer spektakulären Übung der Pohlheimer Feuerwehren. Dabei waren die Absturzsicherung sowie die einfache Rettung aus Höhen und Tiefen von Menschen Thema dieses Intensivtrainings. Zum Einsatz kam dabei das Spezialfahrzeug mit Drehleiter der Feuerwehr Lich. Als Gäste konnte der gastgebende Watzenborn-Steinberger Wehrführer, Tobias Schardt und Ausbildungsleiter Dirk Reitschmidt neben Pohlheimer und Licher auch FeuerwehrkameradInnen aus Rabenau begrüßen, die sich ebenfalls über Neuerungen im Bereich Absturzsicherung informierten. Beobachtet wurden die Übungen von Pohlheims Wehrführer, Bernd Schöps. “Ich freue mich sehr, eine so qualifizierte Ausbildung in Pohlheim anbieten zu können. Dies ist nur durch den gut ausgebildeten, auch für den Landkreis als Kreisausbilder tätigen, Kameraden Dirk Reitschmidt möglich. Die Übungen geben allen die nötige Sicherheit für den Ernstfall.” zog Schöps am Ende des erfolgreichen Feuerwehrübungstages ein erfreuliches Fazit.
Bereits am Dienstag waren im Rahmen eines Unterrichtsabends theoretische Grundkenntnisse im Watzenborn-Steinberger Feuerwehrgerätehaus aufgefrischt und über Neuerungen informiert worden. Die aktuellen Geräte der Absturzsicherung im Zusammenspiel mit den Drehleitern wurde vorgestellt. Sie bieten mehr Sicherheit und vermindern die Verletzungsgefahr der Einsatzkräfte. Am Samstag standen im praktischen Ausbildungsteil zunächst verschiedene Vorsteigübungen am Schlauchturm mit dem Gerätesatz „Absturzsicherung“ sowie unter Verwendung von mitlaufenden Auffangsystemen im Blickpunkt. Die Rettung aus engen Schächten auch mit Atemschutzgerät wurde geübt. Anfahrtswege zu neuralgischen Einsatzpunkten (Sendemasten) wurden ebenfalls optimiert, um schneller vor Ort sein zu können. Nach einem von Robert Praessar schmackhaft zubereitendem Mittagessen, ging es mit Unterstützung der Feuerwehr Lich in die Magdeburger Straße um dort auf einem Schrägdach die sogenannte Top-Rope-Sicherung über die Drehleiter zu üben. Das Abschlussszenario fand auf einem Baugrundstück in der „Neuen Mitte“ statt. Dort galt es einen verletzten Bauarbeiter auf einem Baukran zu versorgen sowie Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. Ziel war es hier alle notwendigen lebensrettenden Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und der Höhenrettungsgruppe sicherzustellen. Alle Beteiligten waren mit dem Übungsverlauf sehr zufrieden. Reitschmidt dankte am Ende dieses Übungstages den Unternehmen G+K Baustoffhandel in Pohlheim und Liesemer Hoch- und Tiefbau (Mücke-Atzenhain) für die Bereitstellung der Übungsobjekte, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Lich für die Unterstützung mit dem Einsatz ihrer Drehleiter.








