Neuer Sonnensteg vertrieb Wolken über dem Hallenbad Pohlheim

Der Sonnensteg wurde von den Verantwortlichen des Fördervereins Hallenbad Pohlheim und dem Zweckverband am Samstag an die Badbesucher übergeben

POHLHEIM, WATZENBORN-STEINBERG (rge/ger/rg, Die Sonne kam am Samstag pünktlich hinter den Wolken hervor, als der Vorsitzende des Fördervereins Pohlheim, Karl-Rudolf Schön, mit einer Rede offiziell den Sonnensteg auf dem Freigelände des Hallenbades Pohlheim der Öffentlichkeit übergab. In Anwesenheit von den Vorsitzenden des Zweckverbandes Hallenbad, mit den beiden Bürgermeistern Stefan Bechthold aus Fernwald und Karl-Heinz Schäfer aus Pohlheim übergab er den Sonnensteg mit seinem Stellvertreter Arnold Schneider stellvertretend an Schwimmmeister, Andreas Jung. 260 Arbeitsstunden hatte der Fördervereinsvorstand gemeinsam mit 13 Helfern ehrenamtlich geleistet, bilanzierte er, um den 50 Meter langen Holzsteg für die Badegäste fertig zustellen. Gespart wurden dabei rund 40.000 Euro, denn ursprünglich waren 55.000 Euro für die Baumaßnahme veranschlagt worden. Nicht finanzierbar, fanden die Fördervereinsverantwortlichen und griffen selbst zur Schippe, Hammer und Akkuschrauber. So blieben 10 – 15 Tausend Euro Material- und sonstigen Kosten, die der Förderverein finanziert. „Das Bad ist damit für die BürgerInnen wieder ein Stück attraktiver“, sagte Schön. Dank ging an Sponsoren, Helfer und Unternehmen, die das von dem Fernwalder Architekten, Alexander Ehrenspeck, geplanten Sonnensteg ermöglicht hatten.

 

Dem stimmte auch Pohlheims Bürgermeister zu. Gerade für die Gesunderhaltung und Erholung der Bürger leiste das Bad unschätzbare Dienste. Schäfer würdigte auch im Namen Bechtholds daher die Leistungen von dem Förderverein, mit Schön und Schneider an der Spitze. Sie tun alles dafür, dass damit die Jungs und Mädchen weiter im Hallenbad schwimmen können, hob er deren Leistung hervor. Schön erläuterte nochmals die Entwicklung von der ersten Idee im vergangenen Sommer bis zum Baubeginn im Oktober. Immer wieder musste durch Wind und Wetter der Bau unterbrochen werden. Rat und Tat hatten während der gesamten Bauzeit  neben dem Architekten auch der Zimmermeister Heino Horn sowie Reinhard Keitzl vom Bauunternehmen Blei mit seinen Mitarbeitern geleistet. 13 Arbeitseinsätze wurden bis zur Fertigstellung am 10. Juli 2012 absolviert. Zusätzlich hatte die Licher Brauerei noch rechzeitig zur Eröffnung auch Sonnenschirme zur Verfügung gestellt. „Im angenehmen Wasser in der Halle baden und auf dem Steg die Sonne genießen, ausruhen und flanieren.“, dass alles sei jetzt im Freien auch in der Übergangswitterung im Frühjahr und Herbst möglich, sagte Schön. Dabei stellte er auch die neue Broschüre des Fördervereins unter dem Titel „Lebenselixier Wasser“ als Werbung für das Hallenbad vor. Auch hier dankte er befreundeten Unternehmen sowie Gerd Espanion, der als Mitglied den Flyer erstellt hatte.

 

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