130 Jahre Eintracht Hausen: Liederabend mit gelungener Chorpremiere

Premiere! Beim Liederabend der Eintracht Hausen stand erstmals der gemischte Eintracht-Projektchor unter Leitung von Jürgen Schöffmann auf der Bürgerhaus-Bühne

Premiere! Beim Liederabend der Eintracht Hausen stand erstmals der gemischte Eintracht-Projektchor unter Leitung von Jürgen Schöffmann auf der Bürgerhaus-Bühne

POHLHEIM/HAUSEN, (rge/ger/rg), Zum 130. Vereinsgeburtstag machte sich der Gesangverein Eintracht 1884 Hausen ein schönes musikalisches Geschenk. Zu ihrem Liederabend mit befreundeten Chören sowie zur gelungenen Premiere des gemischten Projektchores am Samstagabend waren über 200 Chorfreunde in das Bürgerhaus gekommen. Die hörten ein abwechslungsreiches Programm, dass neben Klassikern aus der Volksmusik auch moderne Literatur aus dem Schlager- und Popgenre beinhaltete. Zu den Eintracht-Gratulanten gehörten unter anderem Hausens Ortsvorsteher Jörg Schwarz sowie der Präsident des Sängerbundes Hüttenberg-Schiffenberg, Karl-Heinz Klee.

Eintracht_130Jahre_Liederabend_MännerchorModerator  Volker Vonderheidt kündigte gleich zu Beginn den Eintracht Männerchor unter Leitung von Jürgen Schöffmann mit dem einfühlsamen Klassiker „Die Rose“ (Komponist Wolfgang Tropf) an. Nach viel Applaus hatten sie noch das fröhliche Chorstück „Der Hahn von Onkel Giacometo“ (Richard Trares) für diesen Konzertabend ausgesucht und das kam beim Publikum an. Eintracht-Vorsitzender Matthias Ohnmacht hatte zuvor die Gäste im großen Saal des Bürgerhauses willkommen geheißen. „Freunde erhebt das Glas“ sagte der Ortsvorsteher Jörg Schwarz in seinem Gratulationsgruß, denn „wo man Lieder sing, da ist es herrlich“ unterstrich er die Bedeutung des Chorgesangs als kulturelle Bereicherung in der „Singenden Stadt“. Der gemischte Chor der Viktoria Garbenteich mit Dirigent Wolfgang Wels sang den Goisern-Hit „Weit, weit weg“, dem „Ich war noch niemals in New York“ aus der Feder von Udo Jürgens folgte. Cohens „Hallelujah“ sangen die Frauen der Liederblüte Garbenteich mit Schöffmann am Pult. Einfühlsam mit hohen Stimmen intonierten sie das amerikanische Volkslied „Shennadoah“.

 

Der gemischte Veronika-Chor aus Garbenteich

Der gemischte Veronika-Chor aus Garbenteich

Dann war es Zeit für die Premiere des gemischten Eintracht-Projektchores. Zum ersten Mal in der 130-jährigen Geschichte hatte sich der Hausener Gesangverein den Frauenstimmen geöffnet und gemeinsam mit den Sängern überzeugten sie sofort mit gelungenen Vorträgen die Zuhörer. „Ich wollte nie erwachsen sein“ vom Rockbarden Peter Maffay und „Marina“ (Wolfgang Lüderitz) waren die Stücke für die sie und ihr Leiter Jürgen Schöffmann begeisterten Applaus erhielten. Weitermachen wollen die 36 Sängerinnen und Sänger im Eintracht-Chor über den Liederabend hinaus kündigten sie an.

 

Die Sängerinnen der Liederblüte Garbenteich

Die Sängerinnen der Liederblüte Garbenteich

Gäste aus Ober-Widdersheim mit der Eintracht-Fidelio  waren dann zu hören. „Die Dunkelheit ist schon gekommen“ (Jury Evstratov) und das zackig-knackige „Adieu, mein kleiner Gardeoffizier“ von Richard Stolz waren ihre Beiträge. Als weiterer Schöffmann-Chor traten an diesem Abend standen dann die gestandenen Sänger des Frohsinn Garbenteich auf der Bühne. „Über die Heide“ und „Der Schäfer“ (Hansjakob Heuken) waren ihre gefühlvollen Lieder aus der klassischen Chorliteratur. Die Frauen des Evangelischen Kirchenchores Hausen stimmten sakrale Stücke mit dem „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ und „Hörst du nicht im Wiesental“. Zum Finale des Liederabends standen die Sänger der Eintracht Hausen und des Frohsinn Garbenteich unter Leitung von Schöffmann gemeinsam auf der Bühne. Franz Schuberts „Abendfrieden“ und die frisch-fröhliche „Diplomatenjagd“ von Reinhard Mey bildete den viel beklatschten Schlusspunkt des konzertanten Abends zum 130-jährigen Eintracht-Geburtstag.

 

Frohsinn und Eintracht gemeinsam zum Finale

Frohsinn und Eintracht gemeinsam zum Finale

Eingeladen wurden die Gäste zum Musikalischen Frühschoppen mit den „Original Biebertaler Musikanten“ am Sonntagvormittag, den 6. April an gleicher Stelle im Rahmen der Festivitäten.

 

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