Pohlheimer WM-Orakel! Bürgermeister sieht Heimvorteil: Brasilien wird Fussball-Weltmeister – Deutschland Zweiter!

Schäfer beantwortete Hausener Grundschülern Fragen zur WM, zu seinem Amt und seiner Schulzeit

Pohlheims Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer war der Star beim Besuch der 3. Klasse der Grundschule Hausen. Er musste nach der Fragestunde die Autogrammwünsche der Kinder erfüllen

Pohlheims Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer war der Star beim Besuch der 3. Klasse der Grundschule Hausen. Er musste nach der Fragestunde die Autogrammwünsche der Kinder erfüllen

POHLHEIM/WATZENBORN-STEINBERG (rge/ger/rg), Als Pohlheims Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer den 21 Kindern der 3. Klasse der Grundschule Hausen verriet, das er Fan des deutschen Fußballmeisters FC Bayern München ist, war der Jubel groß. Am Ende musste das Pohlheimer Stadtoberhaupt, wie ein Fußball- und Popstar sogar Autogramme geben. Aber nicht nur um Fußball und die aktuelle WM drehten sich die Fragen, die die 3.Klässler an das Pohlheimer Stadtoberhaupt richteten, sondern vielmehr auch um seinen ganz alltägliche Arbeit und ihn ganz persönlich.

 

Die Fragen hatten die Kinder mit Lehrerin Julia Schäfer in der Unterrichts-Lerneinheit zum Thema „Unsere Stadt Pohlheime“ zusammen getragen und jetzt beim Besuch im Sitzungszimmer des Rathauses in Watzenbon-Steinberg Schäfer gestellt. Zuvor hatten sie bereits die benachbarte Verwaltung besichtigt. Wann wurde er erstmals zum Bürgermeister gewählt oder wie wird man überhaupt Bürgermeister, waren einige der Fragen die Schäfer gerne beantwortete. Vor 17 Jahren 1997 und durch demokratische Wahl der Pohlheimer Bürger war dann auch seine Antwort. Interessant für die Kinder im Alter von acht Jahren war auch sein Alter. So lauteten ihre Schätzungen, die Schäfer selbst erfragt hatte, zwischen 42 und 72 Jahren. Das wurde von dem 60-jährigen Bürgermeister mit einem freundlichen Lächeln honoriert. Schäfer verriet auch seine Lieblingsfächer mit Deutsch und Sprachen ganz allgemein in seiner Schulzeit. Als Bürgermeister höre er gerne den Menschen zu, um zu wissen was sie brauchen. „Wünsche kann ich aber nicht mit „Fingerschnippen“ erfüllen.“ sagte er im Hinblick auf das Stadtparlament und die Stadtkasse. „Anspruchsvoll“ sei seine tägliche Aufgabe im 14 Stunden Tag, denn 150 Mitarbeiter arbeiten für die 19.000 Einwohner in Pohlheim informierte er die Kinder. Dafür mache ihm die Gestaltung für Pohlheim mehr Freude als Ärger. „Was tun sie für die Kinder?“ war eine weitere wichtige Frage die die Pohlheimer Kinder beschäftigte. „Für die 2.500 Kinder in Pohlheim gebe es neben Spiel- und Sportplätzen sowie dem Hallenbad ein großes Freizeitangebot, darunter auch in den 130 Vereinen, erläuterte er den Kindern als einen Teil des Angebots. Überrascht wurde er von der Antwort auf seine Frage an die Kinder, wer den regelmäßig die Tageszeitung lesen würde. Hier gingen viele Hände hoch und die eindeutigen Renner waren die Comic- und Sport-Seiten. Das Lernen für ihr späteres Leben, legte Schäfer den Kindern ans Herz, damit sie ihre Berufsträume verwirklichen können. Als letzte Frage beantworte Schäfer für ihre WM-Ecke in der Grundschule dann noch seinen persönlichen WM-Favoriten. Brasilien gegen Deutschland legte sich Schäfer für das Fußball-Endspiel fest, mit Heimvorteil für Brasilien. Am Ende dankten ihm die Kinder für die Zeit und freuten sich über Autogramme vom Pohlheimer Bürgermeister. Schäfer versprach den gekommenen Schülern für ihre 3. Klasse als Geschenk eine entsprechende Anzahl von Pohlheim Büchern. Zum Abschluss des Unterrichtsausflugs zum Pohlheimer Bürgermeister gab es noch von der Lehrerin ein Eis für jeden der Schüler zur Stärkung für die Rückkehr.

 

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