„Love is in the air“ – Intermezzo singt für Kinderhospizdienst

Der Frauenchor Intermezzo vom Gesangverein Eintracht Kleinlinden mit Chorleiter Matthias Hampel beim Konzert in der Vitos-Kapelle

Der Frauenchor Intermezzo vom Gesangverein Eintracht Kleinlinden mit Chorleiter Matthias Hampel beim Konzert in der Vitos-Kapelle

GIESSEN/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Im Rahmen 150 Jahre Gesangverein Eintracht Kleinlinden und 5 Jahre Frauenchor Intermezzo hatte deren Sängerinnen um Chorleiter Matthias Hampel in die Vitos Kapelle nach Gießen eingeladen. Unter dem Motto „Love is in the air“ unterhielten sie vor zahlreichen Zuhörern mit einem Konzert-Programm aus moderner Literatur, wie unter anderem „Spring wind“, „Lolipop“ und „A clare benediktion“ sowie Rezitationen zum Thema „Liebe“. Zeitgenössische Flötenstücke bot zudem die Instrumentalistin Regina Köther. Am Klavier begleitete Matthias Hampel. Viel Applaus gab es für die Intermezzo-Sängerinnen, ihren Chorleiter und Musiker. Die gesammelten Spenden nach dem Konzert waren für die Arbeit des Ambulanten Kinderhospizdienstes Gießen bestimmt. 

Gold-Jungs! Vocale Sängerkranz feiern Chorsieg im Westerwald

 

Watzenborn-Steinberger vocale-Sänger holen Gold und Chorleiter Peter Schmitt Dirigentenpreis
Sängerkranz-Vorsitzender Werner Funk (links) mit vocale-Sprecher und Sängerkranz-Ehrenvorsitzenden, Karl-Heinz Gros, bei der Übergab von Golddiplom und Pokal nach dem Wettbewerbserfolg des Männerchores „vocale Sängerkranz Watzenborn-Steinberg“ in Frickhofen.

Sängerkranz-Vorsitzender Werner Funk (links) mit vocale-Sprecher und Sängerkranz-Ehrenvorsitzenden, Karl-Heinz Gros, bei der Übergab von Golddiplom und Pokal nach dem Wettbewerbserfolg des Männerchores „vocale Sängerkranz Watzenborn-Steinberg“ in Frickhofen.

POHLHEIM/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Der Jubel war am Samstagabend gegen 20 Uhr im Bürgerhaus Frickhofen im Westerwald bei den Sängern der vocale Sängerkranz Watzenborn-Steinberg um Chorleiter Peter Schmitt unbeschreiblich. In der Männerchorklasse 3a hatten sie den Sieg beim 3. Sakralen Chorwettbewerb geholt und sich damit Gold-Diplom und Pokal gegen starke Mitbewerber mehr als verdient. In der Summe holten sie durchschnittlich 89 Punkte und lagen damit mit großem Abstand vor dem MGV Eintracht Dorndorf mit Dirigent Marco Herbert mit 86,17 und dem MGV Einigkeit Rinthe (Chorleiter Jens Schreiber) mit 83,33 Punkten. Der vocale-Tag wurde zusätzlich mit dem Dirigentenpreis für den vocale-Leiter Peter Schmitt gekrönt.

 

Schmitt hatte seine Sänger optimal gemeinsam mit dem Langgönser Dirigenten Werner Jung in den letzten Monaten optimal auf den Wettbewerb vorbereitet. Dafür hatten sie sich als Chor A, das lateinische Stück „Peccantem me quotidie“ des litauischen Komponisten Vytautas Miskinis, als Chor B, den Chain Gang Song „Rainbow`round my shoulder“ (Robert DeCormier/USA) und vom Norweger Knut Nystedts Choral „I will praise thee, o Lord“. So wurde bereits das sakrale Stück des Littauers von den vocalen in der Pfarrkirche St. Martin prächtig intoniert und mit ausgezeichneten 179 Punkten von den beiden renommierten Wertungsrichtern, Michael Rinscheid (Attendorn) und Gerd Zellmann (Linsengericht) bewertet. Publikumswirksam kamen erstmals bei den vocalen in einem Wettbewerb auch Klangobjekte, wie klingende Ketten und Metallkörper zum Einsatz, die den Klang von Fußketten und das Einschlagen von Metallnägeln in Eisenbahnschwellen in der schweren Arbeit der farbigen Sklaven symbolisch zum eindringlichen Gesang bei „Rainbow`round my schoulder“ unterstützten. Beeindruckend für Ohr und Auge. Auch dafür gab es mit Abstand die beste Punktzahl mit 178 Punkten. Gemischte Stimmen und nicht in den gewohnten Stimmenblöcken von Bass bis Tenor gelang auch beim Stück „I will praise“ Peter Schmitt mit seinen Sänger eine bei Wertungsrichtern und Publikum überraschende Vorstellung, deren klangvolles und tonreines Ergebnis mit viel Applaus und von Rinscheid und Zellmann mit noch einmal zusammen hohen 177 Punkten honoriert wurde. Das reichte für den klassklaren Klassen-Sieg mit insgesamt 534 Punkten und dem Durchschnitt aus beiden Wertungen der drei Stücke von 89 Punkten. Gefeiert wurde ausgiebig. Kurz vor Mitternacht waren die glücklichen Gold-Jungs der vocale Sängerkranz mit Peter Schmitt auch wieder wohlbehalten in Watzenborn-Steinberg am Vereinslokal „Goldener Stern“ angekommen. Gesamtsieger aller 13 Klassen wurde übrigens mit einer grandiosen Leistung die „Liedertafel“, ein Projektchor aus Sängern renommierter Männerchören des Limburger Chorleiters Jürgen Faßbender mit unglaublichen 99,33 Punkten.

 

„Musik liegt in der Luft“ zum Arion-Jubiläum

Bunter Melodienreigen beim Arion Kleinlinden
„125 Jahre Männergesang“ mit Männerchor und Instrumentalisten
Der Arion-Männerchor

Der Arion-Männerchor

GIESSEN/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), „Wir machen Musik, da geht uns der Hut hoch“ sangen die Sänger des Männergesangverein Arion Kleinlinden am Sonntag beschwingt bei ihrem Jubiläumskonzert aus Anlass des 125-jährigen Bestehens. Unter Leitung ihres Dirigenten Markus Schopf präsentierten sie sich den 180 Konzertbesuchern mit einem Programm, dass von klassischem Männerchorgesang aus den Anfangszeiten des Traditionschores über alte Schlager bis hin zu flotten Interpretationen zeitgenössischer Musik keine Wünsche bei den Chorfreunden offen ließ. Mit den musikalischen Gästen, den fünf Blechbläsern des Posaunenchors Kirchberg bei Lollar und zwei aus dem Gießener Stadttheater bestens bekannten Instrumentalisten, dem Musiker Ronald Schmiedel und an der Geige Tomi Wendt, hatten sie zudem eine sehr gute Wahl getroffen. Sie sorgten für klangvolle instrumentale Zwischentöne an diesem konzertanten Sonntagnachmittag im Bürgerhaus Kleinlinden, der unter dem Titel „125 Jahre Männergesang“ stand. Neben Informationen sorgte Moderator und Arion-Vorsitzender Frank Mohr auch mit Anekdoten rund um den Jubiläumschor für Unterhaltung beim Publikum. Er konnte neben der Oberbürgermeisterin und Schirmherrin Dietlind Grabe-Bolz und Ortsvorsteher Norbert Herlein unter den Gästen willkommen heißen.

 

Die Bläser vom Kirchberg

Die Bläser vom Kirchberg

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Tomi Wendt

Musikalisch begrüßten sie ihr Publikum allerdings mit Waldemar Klinks „Vorspruch“, der den Klangkörper des Männerchores prächtig zur Entfaltung brachte. Zuvor hatten bereits die der Posaunenchor Kirchberg mit Leiter Steffen Laucht und den Bläsern Stephan Fey, Jürgen Lütke, Marc A. Buchholtz und Klaus Mühlich mit Verdis „Triumphmarsch“ den konzertanten Reigen instrumental eröffnet. Nach dem Bläser- Medley aus Filmmusiken alter DEFA-Filme unter dem Titel „Musik liegt in der Luft“ hatten die Arion-Sänger tief in ihrer 125-jährigen Musikgeschichte gegraben. Frank Mohr konnte so das erste Lied ankündigen, dass die damals gerade neu formierten Arion-Sänger zur Premiere bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt am 27. Oktober 1890 aufgeführt hatten. Das volkstümliche Stück „Hell ins Fenster“ von Carl Ecker war damals wie heute eine schöne musikalische Hommage an den aufbrechenden Frühling. Klassisch auch das „Elternhaus“ von August Büchse und „Nun ade“ von Karl Grim, die von Familie, Heimat und Natur in damals üblicher Form handelten. Der „Ungarische Tanz Nr. 5“ von Brahms , Elgars „Salut d`amour“ und das neapolitanische Ständchen von Gerhard Winkler bildeten den Wechsel vom deutschen Liedgut zur internationalen Musik mit bekannten Melodien, hervorragend interpretiert durch die Solisten Schmiedel und Wendt mit ihren Instrumenten. Bildeten noch einmal Klassiker mit Prachts „Morgenrot“, dem „Abenfrieden“ von Rudolf Desch und dem „Ave Maria der Berge“ von Otto Groll den chorischen Abschluss, so wechselten die Sänger nach der Pause zum Genre der Oper. Der „Jägerchor“ aus Webers „Freischütz“ und aus Verdis „Ernani“ mit dem Stück „Erhebet das Glas“ waren weitere Beispiele des breiten Spektrums des Arion-Männerchores, die ihnen sichtlich und hörbar Spaß machten. Zuvor hatten die Bläser mit dem bekannten Seilbahn-Lied auf dem Vesuv „Funiculi Funicula“ unterhalten. Die Stimmung von Wiener Kaffeehäusern, unter anderem mit einem Stück von Robert Stolz „Im Prater blühen wieder die Bäume“ brachten die Töne von Geige (Tomi Wendt) im Zusammenspiel mit Akkordeon (Ronald Schmieder) in das Bürgerhaus. Das Publikum summte mit und war angetan von den beliebten Melodien.

 

Musiker Ronald Schmiedel und an der Geige Tomi Wendt

Musiker Ronald Schmiedel und an der Geige Tomi Wendt

Nach dem der Chor mit „Deutsch-Meister-Regiments-Marsch“ und die Bläser noch einmal mit „Colonel Bogey Marsch“ sowie dem Adriano Gelentano-Hit „Azuro“ das Publikum unterhalten hatte, blieb dem Arion Männerchor zum Finale die Bühne vorbehalten. Mit moderner Chormusik beim „The lions sleeps tonight“ (Solist Markus Schopf) und dem mexikanischen Mambo „Adelita“ verabschiedeten sie sich nicht ohne eine Zugabe. Dafür hatten sie mit dem „Handwerker-Ehrenlied“ noch einmal in der Vereinsgeschichte gesucht. Das Lied hatte der bereits verstorbene Ehrenpräsident Heinz Briegel gestiftet, informierte Mohr. Lang anhaltenden Applaus gab es von den zufriedenen Konzertbesuchern für Chorsänger und Instrumentlisten bei diesem gelungenen Jubiläumskonzert im 125. Arion-Gründungsjahr.

10 + 1: Claus Schmidt bleibt Sängerkreis-Spitze

Ehrung vom Hessischen Sängerbund – „Das Vereinssterben ist nun auch bei uns angekommen.“

 

Die Sängerinnen und Sänger vom Chor Cantiamo der Sängervereinigung Staufenberg traten zur Begrüßung unter Leitung von Hermann Wilhelmi vor den Delegierten aus 38 Mitgliedsvereinen des Sängerkreis Gießen bei deren Jahreshauptversammlung in ihrem Sängerheim auf.

Die Sängerinnen und Sänger vom Chor Cantiamo der Sängervereinigung Staufenberg traten zur Begrüßung unter Leitung von Hermann Wilhelmi vor den Delegierten aus 38 Mitgliedsvereinen des Sängerkreis Gießen bei deren Jahreshauptversammlung in ihrem Sängerheim auf.

STAUFENBERG/MITTELHESSEN (rg/rge/ger), Mit dem Titel „Ein Tag erwacht – Morning has brocken“ vom beliebten heimischen Chorkomponisten und Dirigenten Hans Weiß-Steinberg (1927-2003) begrüßten die Sängerinnen und Sänger der Sängervereinigung Staufenberg unter Leitung von Hermann Wilhelmi in ihrer Chorgruppe „Cantiamo“ musikalisch die Delegierten der 38 Mitgliedsvereine des Sängerkreis Gießen . Die Chorvertreter aus der mittelhessischen Region waren am Sonntagmorgen in das Sängerheim des Ausrichtervereins nach Staufenberg gekommen, um sich bei ihrer Jahreshauptversammlung über die neuesten Entwicklungen in der heimischen Chorszene sowie bisherige und zukünftige Veranstaltungen zu informieren und zudem einen neuen Vorstand zu wählen. Der bisherige Vorsitzende Claus Schmidt war am Ende dieser Wahlen allerdings für ein weiteres Jahr gewählt, obwohl er eigentlich nach 10 Jahren an der Spitze einem jüngeren Nachfolger Platz machen wollte. Ein neuer Kandidat hatte sich trotz intensiver Suche nicht gefunden. Eine wichtige Änderung gab es allerdings in der Person des Kreischorleiters. Für den nicht mehr zur Wahl zur Verfügung stehenden Dr. Thomas Kreiling wird ab sofort der Chorleiter der Sängerkreis-Chöre von der Eintracht Watzenborn-Steinberg und Teutonia Nordeck, Torsten Schön, gemeinsam mit dem bereits amtierenden Markus Weil diese wichtige chormusikalische Position im Sängerkreis gleichberechtigt verantworten. Sie wollen mit neuen guten Ideen die Arbeit gemeinsam fortsetzen.

Nach der musikalischen Eröffnung der Versammlung übermittelte Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller zunächst Grußworte und beste Wünsche an die mittelhessischen Chorvertreter. Das Allgemeingut „Chor“ gelte es in schwierigen Zeiten zu erhalten und dabei neue Wege einzuschlagen, damit die Begeisterung bei den jungen Menschen geweckt wird, macht er ihnen Mut. Auf ein ereignisreiches Jahr mit Höhen und Tiefen blickte Sängerkreis-Vorsitzender Claus Schmidt zurück. „Das Vereinssterben ist nun auch bei uns angekommen.“ stellte er bedauernd fest. Drei Chöre verabschiedeten sich aus dem Sängerkreis-Reihen, so unter anderem die Heiterkeit Gießen und die Chorgemeinschaft Rödgen, die den Sängerbetrieb eingestellt hatten. Dafür konnte die Sängerinnen und Sänger der Teutonia Nordeck neu begrüßt werden. Beim Kreisberatungssingen in Watzenborn-Steinberg sowie beim „Music Day on Air“ für Kinder- und Jugendgruppen zur Eröffnung der Landesgartenschau Gießen, dem Kinderchorsingen auf dem Schiffenberg und dem Konzert „Einläuten der Adventszeit“ in der Kirche St. Bonifatius in Gießen mit gemischten Erwachsenenchören hätten sich die Chöre des Sängerkreises sehr gut in der Öffentlichkeit präsentiert. Das mit organisierte „Hessische Chorfestival“ vom Hessischen Sängerbund (HSB) war ebenfalls während der Landesgartenschau erfolgreich und wurde von zahlreichen Sängerkreis-Chören besucht. Für die Unterstützung gab es vom HSB-Präsidenten Claus-Peter Blaschke ein dickes Dankeschön, dass Schmidt in einem Brief übermittelte.

Für den im Ausland weilenden Dr. Thomas Kreiling verlass Markus Weil seinen Bericht als Kreischorleiter. Kreiling beobachtete darin beachtliche Chorentwicklungen. Er stellte die provokante Frage „Wie kann es sein, dass einige Chöre buchstäblich aussterben und andere wiederum aus allen Nähten platzen?“ Sein Rat zum Abschied an die Chorvertreter: „Umdenken“ – Weg vom traditionellen Gesangverein, hin zum zeitgemäß geführten Chor, denn die Nachfrage der „jungen Generation“ am Singen sei nachweislich vorhanden. Als seinen Nachfolger schlug er Torsten Schön vor und dankte dabei auch dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit.

 

Weitere Berichte von Jugendreferentin Beate Volbrecht und der Frauenreferentin Sabine Bender folgten. Rechner Bernd Volkmann wurde vom Kassenprüfer Jens Hormann eine einwandfreie Arbeit attestiert, auf dessen Vorschlag die Versammlung einstimmig Entlastung erteilte.

 

Sängerkreis_Giessen_JHV2015_Schmidt_HSB-Urkunde

Für 10-jährige ehrenamtliche Arbeit an der Spitze des Sängerkreises Gießen als Vorsitzender wurde Claus Schmidt (links) vom Hessischen Sängerbund geehrt. Sein Vize Jürgen Thiele würdigte bei der Übergabe von Urkunde und Geschenk sein Wirken.

Danach gab es besonderen Dank für Claus Schmidt, der für 10 Jahre im Amt als Sängerkreis-Vorsitzender vom HSB mit Urkunde und Geschenk geehrt wurde. Vize Jürgen Thiele würdigte die ehrenamtliche Vorstandsarbeit von Schmidt. Abschied wurde auch vom 2. Rechner Manfred Wilhelm genommen, der nach 12 Jahren nicht mehr für den Vorstand kandidierte. Beate Volbrecht als scheidende langjährige Jugendbeauftragte und Kreischorleiter Dr. Thomas Kreiling wurde ebenfalls gedankt.

 

Unter Leitung von Ehrenvorsitzenden Werner Weiß kam es zu folgenden Ergebnissen bei den Vorstandswahlen. Gewählt wurden als 1. Vorsitzender Claus Schmidt, 2. Vorsitzender Jürgen Thiele, 1. Rechner Bernd Volkmann, 2. Rechnerin Wilma Krause, 1. Schriftführerin Petra Dieckel, 2. Schriftführer Reinhold Götz,
Kreischorleiter Torsten Schön und Markus Weil,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Roger Schmidt, Jugendbeauftragter Daniel Rac,
Frauenbeauftragte Sabine Bender sowie
als Beisitzer Beate Volbrecht, Ernst Schöffmann, Otto Willi Kaiser, Hans-Jörg Rahn und Birgit Kraft.

 

 

Kassenprüfer sind neben Margot Jany-Milicevic und Dr. Eckhardt Bröckmann als Ersatzprüfer Carsten Hofmann und Peter Hut.

 

Am Ende der Versammlung rief Schmidt dazu auf sich an den Sängerkreisveranstaltungen zu beteiligen. Das Kreisberatungssingen findet am 27. und 28. März in der Stadthalle von Staufenberg mit dem international renommierten Juror und Chorleiter Jürgen Faßbender aus Limburg statt.

 

Das traditionelle Kinder- u. Jugendchortreffen im Kloster Schiffenberg findet am 21. Juni statt, diesmal mit dem Kinderliedermacher Thomas Koppe aus Hüttenberg. Zum

vorweihnachtlichen Chorkonzert in der Bonifatius-Kirche in Gießen sind diesmal am 29. November die „Jungen Chöre“ eingeladen. Weiterhin warb der Sängerkreis-Vorsitzende für die Teilnahme an Chorleiterseminaren zur Unterstützung der Probenarbeit und um den Mangel an musikalischen Leitern vorzubeugen.

Weitere Informationen gibt es unter www.saengerkreis-giessen.de.

Kammerchor Klangfarben Gießen mit stehen Ovationen gefeiert

Neuer Dirigent Peter Schmitt und neue musikalische Akzente gefielen

Der Kammerchor KLANGFARBEN Gießen präsentierte sich mit seinem neuen Chorleiter Peter Schmitt ausgezeichnet aufgelegt in der St. Martin Kirche in der „Singenden Stadt“ Pohlheim

Der Kammerchor KLANGFARBEN Gießen präsentierte sich mit seinem neuen Chorleiter Peter Schmitt ausgezeichnet aufgelegt in der St. Martin Kirche in der „Singenden Stadt“ Pohlheim

POHLHEIM/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Als der letzte Ton des Chorsatzes „Sleep“ des bekannten zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Eric Whitacre beim Konzert des Kammerchores Klangfarben Gießen in der Katholischen Kirche St. Martin in Pohlheim verklungen war, entlud sich die in 90 Minuten bei den Konzertbesuchern aufgebaute Spannung in lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen. Das war der Höhepunkt eines rundum gelungenen Konzertes der Klangfarben, deren Sängerinnen und Sänger sich damit erstmals in der Öffentlichkeit mit ihrem neuen Chorleiter Peter Schmitt präsentierten. 180 Konzertbesucher erlebten einen Sonntagabend in Watzenborn-Steinberg, der einer musikalischen Reise durch die Musikepochen von Renaissance über die Romantik bis hin zur Gegenwart glich. „Klangfarben – Neu Gemischt“ lautete so auch der Titel, der sowohl auf die neue musikalische Leitung als auch auf das abwechslungsreiche Chorprogramm hinweist, das zudem noch mit Gitarrenklängen von Thomas Bernsdorff und der Solistin Anica Pfeiffer-Prasse eine besondere Note erhielt. Hartmut Stenzel moderierte das anspruchsvolle Chor-Programm mit interessanten Informationen zur Literatur und den Komponisten.

 

Die frische Handschrift des neuen musikalischen Leiters Peter Schmitt war dann auch gleich zu Beginn zu sehen und zu hören. Die Stimmen bildeten zunächst einen Klangkörper rund um die Zuhörer, der sich in dem indianischen Lied „Evening rise“ im Altarraum zum großen Choral vereinigte. In die Welt der Liebe mit all seinen Glücksmomenten und seinem Schmerz entführten die Klangfarben mit dem Renaissance-Titel von Claudio Monteverdi. Sein „Si, chìo vorrei morire“ war dann auch ideale Musik, das die ausgewogene Stimmbesetzung des Kammerchores vom hohen Sopran bis hin zu den tiefen Bass-Passagen zur Geltung brachte. Weitere Konzert-Titel vorgenannter Kulturepoche waren Werke von Jacob Arcadelt, und Francis Pilkington, deren Werke bereits in der Vergangenheit die Klangfarben in der mittelhessischen Chorszene als herausragende Vertreter des Kammerchorgesangs ausgezeichnet hatten. Dazwischen John Dowlands „weep you no more, sad fountains” mit Thomas Bernsdorff an der Gitarre und der klaren Sopran-Solo-Stimme von Anica Pfeiffer-Prasse. Der Wechsel hin zur Romantik war dann eine Hommage des Chores an die deutschen Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Reger und Johannes Brahms. Das „When Mary thro`the garden went“ vom irischen Komponisten Charles Villiers Stanford zeigte die Leichtigkeit des Klangbildes des Chores in seinem besonderen Spiel mit den Tempi und der Dynamik.. Schön auch der Volksliedsatz „Dat du min Leevsten büst“ von Hellmut Wormsbächer, der einen schönen Kontrast zum bisher Gehörten bildete. Überhaupt gelang es den Klangfarben mit dem Konzertprogramm, keine Eintönigkeit beim Publikum aufkommen zu lassen. Nicht nur die Chorliteratur sondern auch die eingestreuten Gitarren-Soli passten sich im Farbenspiel der Töne ein. Die Moderne mit zeitgenössischer Chormusik des 20. und 21.Jahrhunderts blieb dem Finale des Konzerts vorbehalten. William Hawleys „Io son la primavera“ gehörte dazu, wie auch die berühmte Samuel Barber-Kompositition „Agnus Dei“. Die KLANGFARBEN bildeten dabei Klangwelten. Abendstimmungen der Natur wurden für die Chorfreunde greifbar bei den schwedischen Romantikern Hugo Alfen beim „Aftonen“ und „Kung Liljekonvalje“ von David Wikander. Nachdem der letzte Ton des Schlafliedes „Sleep“ verklungen war, erfreuten noch zwei Zugaben die restlos zufriedenen Konzertbesucher. Dass dieser Konzertabend mit Josef Rheinbergers Abendlied ausklang, bei dem der Chor die Zuhörer mit einem großen Kreis umschloss, war dann noch das chormusikalische Sahnehäubchen eines nicht alltäglichen Konzertsonntages in der „Singenden Stadt“ Pohlheim. Der Applaus für Sängerinnen, Sänger und Musiker hielt lange an. Für den gebürtigen Watzenborn-Steinberger Chorleiter Peter Schmitt war es ein Einstand nach Maß, für den Kammerchor Klangfarben zudem ein Konzert mit neuen Akzenten, die schon jetzt Freude auf ein Mehr in der musikalischen Zusammenarbeit zwischen Dirigent und Chor machen. Sie werden am Sonntag, den 1. März 2015 um 17 Uhr in der Hospitalkirche (Haarplatz) in Wetzlar noch einmal mit ihrem Konzert-Programm zu hören sein. Infos auf www.klangfarben-giessen.de.

Sängerkreis-Chöre sangen zum Advent in St. Bonifatiuskirche

Die Eintracht Klein-Linden mit Dirigent Matthias Hampel beim Konzert "Einläuten der Adventszeit" des Sängerkreises Gießen in der St Bonifaziuskirche

Die Eintracht Klein-Linden mit Dirigent Matthias Hampel beim Konzert „Einläuten der Adventszeit“ des Sängerkreises Gießen in der St Bonifaziuskirche

GIESSEN/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), Mit dem Papst-Zitat, dass „Musik, die Herzen zum Himmel hebt“ und damit die Menschen verbindet, hieß der Pfarrer der St. Bonifatiuskirche, Hans-Joachim Wahl, die Sängerinnen und Sänger des Sängerkreises Gießen mit den Konzertbesuchern zum ersten Advent in dem katholischen Gotteshaus willkommen. An diesem Sonntagabend waren es in diesem Jahr die gemischten Chöre mit der Eintracht Klein-Linden mit Chorleiter Matthias Hampel, dem O-Ton Oppenrod (Matthias Schulze), der Sängervereinigung Staufenberg (Hermann Wilhelmi) und der Teutonia Nordeck (Torsten Schön), die beim Sängerkreis-Adventskonzert unter dem Titel „Einläuten der Adventszeit“ dabei waren. Bereits im letzten Jahr hatten die Männer- und Frauenchöre des Sängerkreises im Gotteshaus dort konzertiert.

Teutonia Nordeck mit Dirigent Torsten Schön beim Auftritt "Einläuten der Adventszeit" beim Sängerkreis-Konzert in der St. Bonifaziuskirche Gießen

Teutonia Nordeck mit Dirigent Torsten Schön beim Auftritt „Einläuten der Adventszeit“ beim Sängerkreis-Konzert in der St. Bonifaziuskirche Gießen

 

Dementsprechend freuten sich die Zuhörer im Anschluss an die Begrüßung durch Sängerkreis-Vorsitzenden Claus Schmidt auf die vorweihnachtlichen Stücke, die von dem Eintracht-Chor aus dem Gießener Stadtteil Klein-Linden zunächst präsentiert wurden. „Es kommt ein Schiff geladen“ war neben dem „Weihnachts-Wiegenlied“ mit dem „Ave Maria“ ihre gefühlvollen Beiträge, die Zuhörer auf zwei Stunden christlicher Besinnlichkeit einstimmten. Mit „Das erste Licht“ entzündete der Oppenröder Chor O-Ton nicht nur musikalisch die Kerzen, bevor die Sängervereinigung Staufenberg Mozarts „Ave verum corpus“ intonierte. Dem verstorbenen heimischen Komponisten Hans Weiß-Steinberg wurde vom Chor mit den zwei unvergessenen Stücken des „Psalm 23 – Der Herr ist mein Hirte“ und der „Tochter Zion“ gehuldigt.

O-Ton

O-Ton

Die Freude über das neue Mitglied im Sängerkreis Gießen mit den Sängerinnen und Sängern der Teutonia Nordeck, sprach Daniel Rac aus, der durch das Programm führte. Torsten Schön hatte seinen Chor mit Mendelssohn-Barholdys „Weihnachten“ und unter anderem mit zwei Stücken des estnischen Komponisten Pärt Uusberg mit ausgezeichneter weihnachtlicher und sakraler Literatur auf diesen Premieren-Auftritt im Sängerkreis-Rahmen vorbereitet. Das Kirchenschiff bot dafür die entsprechende Akustik, um die Stimmen zur vollen Wirkung zu bringen. Die Interpretation des Nordeckers Chores von „Der Herr hat seinen Engeln“ aus der Feder von Lorenz Maierhofer war zum Finale ein weiteres passendes Stück an diesem Adventsabend. Alle Chöre erhielten viel Applaus.

horleiter Hermann Wilhelmi mit den Sängerinnen und Sängern der Sängervereinigung Staufenberg in der St. Bonifaziuskirche Gießen beim Sängerkreis-Konzert "Einläuten der Adventszeit"

horleiter Hermann Wilhelmi mit den Sängerinnen und Sängern der Sängervereinigung Staufenberg in der St. Bonifaziuskirche Gießen beim Sängerkreis-Konzert „Einläuten der Adventszeit“