Ein Hesse erfolgreich in China! Günter Titsch wirbt für weltweiten Kulturaustausch

 Pohlheimer Günter Titsch hoher Gast der chinesischen Regierung in Wuhan – Rede vor 800 internationalen Delegierten – Bedeutung von kulturellen Austausch gewürdigt

Gruppenbild in Wuhan bei der China International Frienship Cities Conference 2018 mit einem der mächtigsten Männer der Welt; Chinas Vize-Präsident Wang Qishan (1. Reihe Mitte) mit internationalen Politikern, darunter der Günter Titsch (hintere Reihe Mitte)

Gruppenbild in Wuhan bei der China International Frienship Cities Conference 2018 mit einem der mächtigsten Männer der Welt; Chinas Vize-Präsident Wang Qishan (1. Reihe Mitte) mit internationalen Politikern, darunter INTERKULTUR-Präsident Günter Titsch (hintere Reihe Mitte)

POHLHEIM (rg/rge/ger), Im riesigen Kongresszentrum des internationalen Expo Centers der chinesischen 11 Millionen-Stadt Wuhan direkt am Zusammenfluss des Jangtse und Han-Flusses hält einer der einflussreichsten Führer des weltweit bevölkerungsreichsten Landes mit der Volksrepublik China, Vize-Präsident Wang Qishan, seine Rede. Er begrüßt dabei die 800 Delegierten der China International Friendship Cities Confererence 2018 und unterstreicht damit die Bedeutung dieses Treffens für sein Land. Aufmerksam hören dabei nicht nur der ehemalige japanische Ministerpräsident Yukio Hatoyma und der Finanzminister des in den USA wirtschaftsstärksten und weltweit fünftstärksten Staates Kalifornien, John Chiang den Worten des chinesischen Politikers zu, sondern auch der Präsident des in Mittelhessen beheimateten Fördervereins Interkultur mit dem Pohlheimer Günter Titsch. Er ist bei der international hoch dotierten Konferenz der einzige Vertreter Hessens in diesem erlauchten Kreis, der aus politischen Vertretern aus 60 Regionen, Städten und Organisationen aus aller Welt besteht, die Partnerschaften in ganz China pflegen. 

Günter Titsch bei seiner Rede und Präsentation der Interkultur-Aktivitäten rund um den Globus

Günter Titsch bei seiner Rede und Präsentation der Interkultur-Aktivitäten rund um den Globus

Titsch ist einer der Ehrengäste der ersten Reihe dieses Kongresses, der von der Regierungsorganisation der Chinese People`s Association for Friendship with Foreign Countries (CPAFFC) und der China International Friendship Cities Association (CIFCA) gemeinsam mit der der Stadt Wuhan im November ausgerichtet wurde. Am Nachmittag steht Titsch dann selbst am Rednerpult und wird dabei seine Rede halten, in der er in seiner Präsentation für die weltweite Zusammenarbeit im Bereich der Kultur und hier besonders in der Chormusik werben wird.

Chinesische Kinder zeigen Titsch und der Delegation aus Mittelhessen ihre Arbeiten

Chinesische Kinder zeigen Titsch und der Delegation aus Mittelhessen ihre Arbeiten

Das er diese Möglichkeit im InterContinental Wuhan bekommen hat, ist der langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den chinesischen Partnern geschuldet. Schon früh schaffte er es die Tür nach China für den Chorgesang zu öffnen, so waren bereits vor rund 25 Jahren Sängerinnen und Sänger aus dem damals sich langsam öffnenden und in die wirtschaftliche Zukunft aufbrechenden Reich der Mitte, bei den von ihm und seinen Mitarbeitern organisierten Chorfestivals dabei. Zu Beginn der 2000er-Jahre gelang es ihm mit den Verantwortlichen in China einen ersten wichtigen Vertrag zu schließen. Im Juli 2006 war es dann soweit und die ersten chorolympischen Spiele mit den World Choir Games konnten in Xiamen eröffnet werden. 20.000 Sängerinnen und Sänger aus 80 Nationen kamen damals in der südchinesischen Küstenstadt zusammen. Für diese erfolgreiche Veranstaltung wurde Titsch im Jahr 2009 vom chinesischen Staat zum Ehrenbürger von Xiamen ernannt. Bereits 2010 wurde dann das chinesische Interkultur-Engagement in Shaoxing mit den 6. World Choir Games fortgesetzt. Ein weiteres großes Chorfestival in Guangzhou folgte 2012, neben regionalen Events.

Günter Titsch im Interview mit dem chinesischen Sender CCTV

Gefragter Gesprächspartner – Günter Titsch im Interview mit dem chinesischen Sender CCTV

Dementsprechend als Resultat all dieser kulturellen Aktivitäten erhielt der chorbegeisterte Hesse aus Pohlheim die Einladung aus China zu dem Kongress, in dessen Mittelpunkt die Zusammenarbeit in den weltweiten Herausforderungen in der urbanen Entwicklung und Modernisierung mit der Vertiefung von Kooperationen im gemeinsamen „Win-Win“ standen. „Der internationale Kulturaustausch im Bereich der Musik ist einer der besten und emotionalsten Wege das Verständnis zwischen den Nationen für weltweiten Frieden und Harmonie zu fördern.“ sagte Titsch. Er erinnerte an die strategische Infrastrukturinitiative mit der neuen Seidenstraße „The Belt and the Road Inititative“ von China. Weiterhin stellte er dabei auch die Möglichkeiten für moderne und kosmopolitische Städte dar, wie sie an dieser Form des touristischen Kulturaustausches partizipieren können. Das für seine Visionen auch das chinesischen Staatsfernsehen CCTV Interesse zeigte, war beim vorangegangenen Interview zu erleben, wie auch bei den veröffentlichten Gesprächen von Titsch in den offiziellen Presseorganen.

„In der Welt, in der wir leben, ist Musik überall. Durch 30 Jahre praktische Erfahrung habe ich festgestellt, dass Musik eine der effektivsten Möglichkeiten ist, den Austausch zwischen Ländern und Städten auf globaler Ebene zu fördern, und sie ist auch die effektivste Art des internationalen kulturellen Austauschs.“ wird er anschließend in den chinesischen Zeitungen zitiert.

Auf einem riesigen Bildschirm wurde die Rede von Titsch für die 800 Delegierten in Wuhan übertragen

Auf einem riesigen Bildschirm wurde die Rede von Titsch für die 800 Delegierten in Wuhan übertragen

Den Besuch des Kongresses nutzte Titsch allerdings zudem um alte Freundinnen und Freunde zu besuchen. So verbinden ihn und seine Partnerin Wang Qin als Leiterin von Interkultur-China mit dem Leiter der musikalischen Abteilung der Universität Wuhan, Kai Zhou und seinem Chor „The Rhenwen Philharmonic Choir“ eine langjährige Freundschaft, die bei einem Teezeremonie in der Universität erneuert wurde.

 

Auf jeden Fall will Titsch die gewonnenen neuen und bekannten Kontakte nutzen, um wieder einmal nach China das größte Chorfestival der Welt mit den World Choir Games zu bringen. Dann vielleicht 2022 in einer der TOP10-Städte Chinas im pulsierenden Wuhan. Interesse ist nicht nur dort sondern weltweit vorhanden.

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