10 Jahre Winterabendlich(t): Goldener Vogel, Wunschpunsch und viel Musik und Lyrik

 

Der Vogel „Txoria“ wurde mit Susann Charis nicht nur musikalisch lebendig, an Gitarre Joachim Becker

Der Vogel „Txoria“ wurde mit Susann Charis nicht nur musikalisch lebendig, an Gitarre Joachim Becker

POHLHEIM (rg/rge/ger), Im November 2008 entzündeten Andreas Schmandt, Eva Saarbourg, Joachim Becker, Susanne Charis und Barbara Wolters als Initiatoren die ersten Kerzen in der Benefiz-Reihe „Winterabendlich(t)“ des Pohlheimer Naturheilforums in der Alten Kirche in Watzenborn-Steinberg an. 10 Jahre später am Freitagabend (30.11.2018) feierten sie den 10. Jahrestag der Veranstaltungsreihe an gleicher Stelle mit 100 Gästen, in deren Mittelpunkt wieder einmal romantische Musik und bedenkenswerte Literatur stand, um damit Licht in die Herzen der Menschen zu bringen. Unter den Akteuren waren zudem die bekannte heimische Sängerin Martina Mulch-Leidich und die Musikerin Steffi Gömmer.

Mit der Hymne der Winterabendlich(t)-Reihe über den Vogel „Txoria“ eröffneten Susann Charis im goldenen Flügelkostüm und glockenheller Stimme, begleitet an der Gitarre von Joachim Becker diesen besinnlichen Abend mit Lyrik und Musik. Das damals von 10 Jahren komponierte und getextete Lied „Wo ist das Licht?“ sang Charis danach als Erinnerung an den damaligen Start der Reihe. Freude herrschte bei Andreas Schmandt, dass der schon oft durch Spenden des Erlöses der Benefizkonzerte über die Stiftung „Auswege“ für zusätzliche Therapien bedachte Joshua mit seiner Mutter aus Usingen eigens nach Pohlheim zu diesem Abend angereist war. „Es gibt für alles immer einen Ausweg“ sang so auch Charis im Blick auf schwerkranke Menschen, in dem Hoffnung spendenden Auswege-Titel. Joachim Becker wünschte musikalisch „…. von Herzen alles Glück der Erde.“. Dazwischen gab es die passenden Texte zum Nachdenken über das eigene Sein, wie dem vom „Herbstregen“ (Andreas Schmandt) oder wie die eigenen Gedanken vom „Tanzen im Kreis“ von Barbara Wolters im Gespräch mit den Gästen. Internationale Musik aus den Charts präsentierten Martina Mulch-Leidich (Vokal) und Eva Saarbourg (Vokal und Gitarre) mit Steffi Gömmer (Percussion) unter anderem mit „Time after Time“ von Cindy Lauper, bevor an den obligatorischen „Wunschpunsch“ von Schmandt im Text sowie instrumental von Joachim Becker an der Gitarre erinnert wurde. Hier konnte in bester Winterabendlich(t)-Tradition jeder seine Lebenswünsche auf dem Zettel niederschreiben.  Für die oft strapazierte Seele war dies alles Balsam, dass für einen Abend die Alltäglichkeiten vergessen ließ. „Hallelujah“ sangen am Ende alle gemeinsam. Applaus gab es reichlich. Noch einmal findet ein „Winterabendlich(t)“ in diesem Jahr statt, dann am Freitag, den 14. Dezember ebenfalls um 19:30 Uhr an gleicher Stellein der Alten Kirche.

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